Hausen

Unsere Fahne wurde am 15. August 1998 zum 90-jähri­gen Jubiläum gewei­ht. Hier die Vorder­seite. Die Fahne wurde von Clau­dia und Michael Wurmer ent­wor­fen und haben bei der Bemalung mit­ge­holfen.

 

An den vier Eck­en sind die einzel­nen Ele­mente im Jahreskreis­lauf angezeigt. Von links unten im Uhrzeigersinn: der Früh­ling, der Som­mer der Herb­st und der Winter.

OGV Fahne Rück­seite mit dem Hl. Franziskus. Das Orig­i­nal­mo­tiv wurde vom akademis­chen Bild­hauer Hans Wurmer gefer­tigt. Die Stat­ue ste­ht in der “Franziskuskapelle” in Ober­hausen. Im Hin­ter­grund der Fahne ist der “Son­nenge­sang” des Franziskus zu lesen.
 

Die neue Vor­stand­schaft des OGV seit Jan­u­ar 2017- bis 2021; Hin­ten: Johann Kolb, Albert Uretschläger, Son­ja Roith­meier, Karin Stuben­rauch, Son­ja Karl,

Vorne: Michael Biberg­er, Eva Köp­pl. Hilde­gard Lukas, Maria Pern­peint­ner, Ernst Lankes

Am 15. Jan­u­ar 2019 wur­den die bei­den Fah­nen­junker Ste­fan Span­ner und Andreas Berge­mann in die Vere­insleitung berufen. Bei der Hauptver­samm­lung am 22. Jan­u­ar wur­den die bei­den von den zwei Vor­sitzen­den in die Mitte genom­men und unter Beifall den Mit­gliedern vorgestellt

Obst- und Gartenbauverein Hausen

Grün­dungs­da­tum: 1908 (bere­its am 10. Novem­ber 1907 war eine Ver­samm­lung zur Grün­dung eines Obstbauvereins)
1. Vor­sitzen­der: Johann Kolb
Tele­fon: 09448/745
E‑Mail: hier klick­en

2. Vor­sitzende
Schrift­führerin
Kassier
Jugend­be­treuerin­nen
Beisitzer und
Fah­nen­junker

Son­ja Karl
Hilde­gard Lukas
Michael Biberg­er

OGV-Kids: Karin Stuben­rauch, Son­ja Roith­meier, Maria Pern­peint­ner
Garten­zw­erge: Dr. Miri­am Stock, Car­o­la Raab, Sabine Kolb, Nina Dür­may­er
Eva Köp­pl, Albert Uretschläger, Ernst Lankes
Ste­fan Span­ner, Andreas Bergemann

Obst- und Garten­bau­vere­in Hausen

All­ge­meine Angaben und kurze Chronik

Der Obst- und Garten­bau­vere­in Hausen wurde 1908 als Obst­bau­vere­in gegrün­det. Durch die Ini­tia­tive des Volkss­chullehrers Alois Oswald trafen sich  am 10. Novem­ber 1907 inter­essierte Män­ner, um einen Vere­in zur Hebung des Obstan­baus zu grün­den. Dieser wurde dann 1908 fest instal­liert. Als erster 1. Vor­sitzen­der wurde der Volkss­chullehrer Alois Oswald gewählt. Er fungierte gle­ichzeit­ig als Schrift­führer. Kassier wurde Simon Gmein­wieser. Dem Vere­in trat­en sofort 64 Mit­glieder bei.
Bei der Grün­dung des dama­li­gen Bezirk­sob­st­bau­ver­ban­des am 19. Jan­u­ar 1908 war der Obst­bau­vere­in Hausen Grün­dungsmit­glied. 1911 wurde der Lehrer Christoph Gern­er Vor­sitzen­der des bere­its 72 Mit­glieder zäh­len­den Obst­bau­vere­ins und er blieb dies bis zu seinem Tod 1916. Nach den Kriegswirren wurde der Vere­in 1920 wieder aktiviert. Die Mit­gliederzahl sank durch die im Krieg gefal­l­enen Mit­glieder stark auf die Zahl von 19. Die Wahlen fan­den am 14. Novem­ber 1920 statt. 1. Vor­sitzen­der wurde 1920 Xaver Gmein­wieser, der auch als Schrift­führer fungierte. 1929 begann die Ära mit Thomas Schmauser als 1. Vor­sitzen­den und Lehrer Alois  Oswald als Schrift­führer und Kassier. Die Mit­gliederzahl stieg wieder auf 59 Mit­glieder an. Die fol­gende, sehr aktive Zeit dauerte bis zum Tod von Thomas Schmauser 1957. Am 20. April 1958 wurde Xaver Schantz erster Vor­sitzen­der. 2. Vor­sitzen­der wurde Michael Schmauser. Als Schrift­führer und Kassier fungierte der Lehrer Anton Götz. Die bei­den Vor­sitzen­den ver­star­ben 1972 kurz hin­tere­inan­der zu Allersee­len (Michael Schmauser) und am 2. Wei­h­nachts­feiertag (Xaver Schantz) plöt­zlich durch Herzver­sagen. Der dama­lige Bürg­er­meis­ter Alois Wag­n­er lud deshalb zum 30. Jan­u­ar 1973 zu ein­er Ver­samm­lung ins Gasthaus Prüglmeier ein. Bei den Wahlen wurde Johann Kolb als 1. Vor­sitzen­der und Agnes Haumer als 2. Vor­sitzende gewählt. Als Kassiere fungierten bis 1981 Richard Dauer­er und danach bis heute Michael Biberg­er. Schrift­führerin waren Agnes Haumer, Lina Aunkofer, Ursu­la Bran­dl, Eva Köp­pl und ab 2009 Hilde­gard Lukas. Die Ära Kolb/Haumer begann mit 24 Mit­gliedern. 2007 hat­te der Vere­in 276 Mit­glieder. Aus dem Obst­bau­vere­in wurde 1973 ein „Obst- und Garten­bau­vere­in“. Das Vere­inslokal ist bis heute das Gasthaus Prüglmeier. Für die durch ihre Arbeit den Vere­in prä­gende und 2010 ver­stor­bene 2. Vor­sitzende Agnes Haumer, wurde Ursu­la Bran­dl im Jan­u­ar 2011 nachgewählt. Frau Bran­dl war vorher schon lange Schrift­führerin und bei der Fah­nen­wei­he 1998 Fah­nen­mut­ter.
Die Vor­stand­schaften bis 1972 waren sicher­lich aktiv, es sind jedoch keine Unter­la­gen mehr vorhan­den. Durch Zeitzeu­gen ist aus der Ära Schmauser/Oswald bekan­nt gewor­den, dass viele Ver­samm­lun­gen gehal­ten wur­den. Sam­melbestel­lun­gen von Spritzmit­teln und von Obst­bäu­men wur­den durchge­führt. In dieser Zeit schaffte der Vere­in auch eine 80 Liter fassende Obst­baum­spritze, Marke Hold­er, an. Sie ist heute noch ein­satzfähig. 
Die Ära Kolb/Haumer wurde sofort aktiv begonnen. Gle­ich im ersten Jahr ging eine Fahrt zur IGA nach Wien. Vere­in­saus­flüge gibt es jährlich. 1974 wurde das erste Garten­fest des OGV und auch gle­ichzeit­ig das erste Garten­fest in der Gemeinde auf dem Sport­platz gefeiert. Der Andrang war so groß, dass die Maßkrüge nicht aus­re­icht­en. Seit­dem wird jedes Jahr am 15. August ein Garten­fest abge­hal­ten. Dazu wird auch jährlich ein Jugendwet­tbe­werb aus­geschrieben. Da wer­den meist die beson­ders großen und schwere Garten­früchte gesucht. Hier­bei nehmen an die über 40 bis 50 Kinder und Jugendliche teil.

Höhep­unk­te im Vere­insleben war das 75-jährige Jubiläum 1982 mit einem Kreis­garten­fest . Dabei wur­den alle Obst- und Garten­bau­vere­in des Land­kreis­es und noch viele andere Vere­ine ein­ge­laden. Fah­nen­mut­ter war die dama­lige Rek­torin der Schule, Ursu­la Bran­dl. Höhep­unkt war am 15. August der großar­tige Blu­men­festzug, bei dem viele Tausend Besuch­er kamen und Hausen buch­stäblich über­roll­ten. Am 16. August war dann ein großes Gsan­zlsingertr­e­f­fen mit einem unvergesslichem Abend im Festzelt. Damals bat der junge Hubert Mit­ter­meier den Vor­sitzen­den, beim Gstan­zlsin­gen auch mitwirken zu dür­fen. Nach anfänglichen Zögern durfte er auf die Bühne und hört fast nicht mehr auf zu sin­gen. Mit diesem Auftritt wurde er bekan­nt und aus ihm wurde das heute in Funk und Fernse­he­hen bekan­nte “Erdäpfelkraut”.

Zum 90-jähri­gen Grün­dungs­fest wurde 1998 eine Fahne angeschafft und bei einem feier­lichen Gottes­di­enst gewei­ht. Sei­ther ist die Fahne der große Stolz des Vere­ins. Bei diesem Grün­dungs­fest wur­den aber­tausende Besuch­er gezählt. In Hausen waren an diesem Tag so viele Besuch­er, wie in der ganzen Geschichte vorher noch nicht. Der anrol­lende Autoverkehr staute sich bis in Auto­bahn hinein. Bei dem kolos­salen Blu­men­festzug waren alle 34 Obst- und Garten­bau­vere­ine und viele andere Vere­ine mit prächti­gen Blu­men­wa­gen dabei. Ein großar­tiges Fest, von dem heute noch die Bevölkerung schwärmt.

Für den darauf­fol­gen­den Tag wurde bei einem großen Fes­tabend bei einem vollem Zelt eine große Ver­losung durchge­führt. Dieses Fest ist allen in guter Erin­nerung geblieben.

Nach ein­er ersten Vere­in­sklei­dung mit weißen Hem­den und Blusen, sowie schwarzen Hosen oder Röcke wurde 1998 zum 90-jähri­gen Jubiläum mit Fah­nen­wei­he eine neue Vere­in­sklei­dung angeschafft. Zwis­chen­durch gab es ab 2007 nochmals eine andere Vere­in­sklei­dung bis dann 2014 mit einem schwarzen Dirndl mit ein­er roten Schürze eine neue Vere­in­sklei­dung für die Frauen angeschafft wurde. Die Her­ren­bek­lei­dung ist seit 1998 die Gleiche.

Die Vere­insleitung änderte sich immer wieder. Jedoch blieben die einzel­nen Vor­standsmit­glieder stets sehr lange im Amt. Agnes Haumer als 2. Vor­sitzende war bis zu ihrem Tod 38 Jahre im Amt. Kassier Michael Biberg­er führt seit 1981 die Kasse und war zu seinem 70. Geburt­stag 2017 mehr als die Hälfte seines Lebens Vere­in­skassier. Andere Mit­glieder der Vere­insleitung sind über 20 Jahre in der Vere­insleitung aktiv tätig. Ursu­la Bran­dl war lange Zeit im Vere­in­sauss­chuss. 12 Jahre Schrift­führerin, war und ist Fah­nen­mut­ter und war 2. Vor­sitzende nach Agnes Haumer. Eva Köp­pl ist  seit In der Vere­insleitung tätig. Acht Jahre war sie auch Schrift­führerin. Auch während der Fah­nen­wei­he 1998 bek­lei­dete sie dieses Amt und hat her­vor­ra­gend das Fes­t­büro aus­ges­tat­tet und gleit­et. 1. Vor­sitzen­der Johann Kolb seit Jan­u­ar 1973 im Amt. Die Arbeit der Vere­insleitung wurde durch hohe Ehrun­gen her­vorge­hoben. Johann Kolb hat, auch in Bezug auf seine fast 30-jährige Tätigkeit als Kreisvor­sitzen­der, die “Gold­ene Rose” über­re­icht bekom­men. Einige Vor­standsmit­glieder wur­den mit der gold­e­nen Ehren­nadel und dem Ehren­ze­ichen des Bay­erischen Min­is­ter­präsi­den­ten für Ver­di­en­ste im Ehre­namt aus­geze­ich­net. Auch die Gemeinde ehrt Mit­glieder des OGV für ihre vor­bildliche Tätigkeit mit der Ehren­nadel der Gemeinde.

Dank an die aus­geschiede­nen Vor­standsmit­glieder, die alle lange Zeit in der Vere­insleitung aktiv mit­gear­beit­et haben und sich so für den Vere­in ver­di­ent gemacht haben.

Seit dem 24. Jan­u­ar 2017 hat der OGV eine teil­weise neue Vere­insleitung. Neu im Team ist Son­ja Karl, die das Amt des zweit­en Vor­sitzen­den nach ein­er ein­stim­mi­gen Wahl über­nom­men hat. Die bei­den Jugend­be­treuerin­nen waren vorher in die Vere­insleitung berufen und sind nun bei der Hauptver­samm­lung in die Vere­insleitung gewählt wor­den. Als dritte Jugend­be­treuerin wurde von der Vere­insleitung Maria Pern­peint­ner berufen und gehört damit auch der Vere­insleitung an. Die bish­erige 2. Vor­sitzende Ursu­la Bran­dl trat aus Alters­grün­den von ihrem Posten zurück. Johann Schreck­er und Hel­ga Schantz kan­di­dierten nicht mehr. Die Vere­insleitung beste­ht nun aus: 1. Vor­sitzen­der Johann Kolb, 2. Vor­sitzende Son­ja Karl, Schrift­führerin Hilde­gard Lukas und Kassier Michael Biberg­er. Eva Köp­pl, Albert Uretschläger, Ernst Lankes, Son­ja Roith­meier, Maria Pern­peint­ner und Karin Stuben­rauch fungieren als Beisitzer. Let­ztere drei Damen sind die Jugend­be­treuerin­nen der “OGV Kids” des Vere­ins. Albert Uretschläger und Ernst Lankes sind auch schon immer als Fah­nen­junker aktiv. Ste­fan Span­ner und Andreas Berge­mann fungieren ab 2018 auch als Fah­nen­junker vor allem bei größeren Fes­ten und Umzü­gen. Nach der Bere­itschaft der bei­den Fah­nen­junker, wur­den diese am 15. Jan­u­ar 2019 auf ein­stim­mi­gen Beschluss in die Vere­insleitung berufen.

2018 wurde dann für die jün­geren Mit­glieder beschlossen eine Vere­in­sklei­dung einzuführen. Dazu wur­den grüne T‑Shirts angeschafft. Von den kle­in­sten Kindern bis zu den Erwach­se­nen wur­den 50 T‑Shirts bestellt. Die T‑Shirt-Besitzer zahlten je 10 Euro und den Rest gab der OGV. Zum ersten Mal wur­den diese bei der Jubiläums­feier der Feuer­wehr Langquaid und dann bei alljährlichen Garten­fest präsen­tiert. Diese Anschaf­fung wurde von den Vere­ins­mit­gliedern als über­aus schön beze­ich­net und hebt den Vere­in beson­ders hervor.

Am 1. Okto­ber 2019 kon­nte der 500. Stammtisch gefeiert wer­den. Dieser wurde im Jahre 1977 einge­führt und fand an jedem ersten Dien­stag im Monat statt. Er soll als gemütlich­er Teil und als laufende Zusam­menkun­ft auch der Mit­glieder der Vere­insleitung dienen. Durch die Gespräche wer­den auch ver­schiedene Ter­mine nochmals besprochen und evtl. ergänzt.

Der Vere­in liegt vor allem die Jugen­dar­beit am Herzen. Dabei kann seit 1986 sehr eng mit der Schule zusam­mengear­beit­et wer­den. 1986 wurde ein Schul­gar­ten ein­gerichtet und der Vere­in über­nahm hierzu die Paten­schaft. Dabei wurde auch vom OGV ein Per­go­la gebaut, der zum Unter­richt im Freien ver­wen­det wurde. Jährlich ver­anstal­ten der OGV einen Schul­gar­tentag mit allen Kindern der Schule. In der Zeit, als Ursu­la Bran­dl noch Rek­torin war, wurde der Schul­gar­tentag an einem Son­ntag gefeiert und war ein großes Fest im Schul­hof. Zur Zeit wird der Schul­gar­tentag immer am Fre­itag nach Christi Him­melfahrt began­gen. Dabei gibt es dann auch Arbeit­sein­sätze für die Kinder, die dabei im Schul­gar­ten werkeln und immer wieder was Neues erstellen. Als Beloh­nung gibt es dabei köstlich­es auf ein Bauern­brot. Zusät­zlich ver­anstal­ten die drei Jugend­be­treuerin­nen immer wieder sehr bemerkenswerte Ver­anstal­tun­gen mit Kindern von 5 bis 9 Jahren
Zu Beginn des Jahres 2020 wurde eine weit­ere Jugend­gruppe mit dem Namen “Die Garten­zw­erge” instal­liert. Dr. Miri­am Sock, Sabine Kolb, Car­o­la Raab und Maria Dür­may­er wer­den dabei Aktio­nen mit den Kindern im Kita-Alter bis sechs Jahren ver­anstal­ten. Dies ist eine ganz gute Arbeit für den Vere­in. Die Arbeit mit den Kle­in­sten, den Kita-Kindern und darüber hin­aus sind für das Beste­hen eines Vere­in wichtig.

Seit vie­len Jahren wird dann im Herb­st an der Schule ein Kür­b­is­fest gefeiert. Dabei schnitzen die Kinder der zweit­en, drit­ten und vierten Schulk­lasse Kür­b­is­fig­uren und der OGV spendiert allen Kindern eine Kür­bis­suppe. Es wer­den hier im der Klassen­stärken entsprechend an die 55 bis 80 Kür­bisse benötigt.

Unser Ange­bot

Der Vere­in hat zwei Heck­en­scheren, einen Ver­tiku­tier­er und einen Häck­sler mit Stark­strom­mo­tor und Ham­mer­schlag­w­erk. Zum Auslei­hen ste­ht eben­falls eine 5‑Liter Rück­en­spritze und eine ausziehbare Baum­schere zum sicheren Schnei­den der Obst­bäume in den äußeren Bere­ichen bere­it. Für das Auslei­hen des Ver­tiku­tier­ers ist eine Gebühr von 5 Euro fäl­lig. Beim Auslei­hen aufge­tretene Beschädi­gun­gen sind sofort zu melden. Wir weisen darauf hin, dass der Auslei­her nur für grob fahrläs­sig verur­sachte Schä­den haftet.

Und drumherum

Hausen, da leben wir

Als sich die Eiszeit vor etwa 10 000 Jahren aus unser­er Gegend zurück­zog, hin­ter­ließ sie im nieder­bay­erischen Hügel­land frucht­baren Löss­bo­den, Kup­pen, san­fte Hügelket­ten, große und kleine Täler, die bis heute das Land­schafts­bild prä­gen. Die ersten Men­schen durch­streiften vor etwa 6000 Jahren das Gebi­et und wur­den nach und nach sesshaft. Sie gin­gen dem Acker­bau und der Viehzucht nach. Zahlre­iche Sied­lungs­funde wur­den über­all in unser­er Gemeinde ent­deckt. Das Land wurde stetig kul­tiviert und die Men­schen waren nicht mehr alleine auf die Jagd angewiesen. In der Gemeinde wur­den auch zahlre­iche Gegen­stände aus der Steinzeit gefun­den. Auch die Kel­ten hin­ter­ließen hier ihre Spuren.

In ein­er Urkunde, datiert zwis­chen 863 und 885, wurde Hausen erst­mals erwäh­nt. Ein Adeliger mit Namen Adolf tauschte seinen Besitz in Hausen mit dem Kloster St. Emmer­am gegen einen ähn­lichen Hof in Altach bei Pfatter.

Pfar­rei
Hausen gehört zur Pfar­rei Her­rn­wahlthann. Die Urp­far­rei war aber in der Einöde Wahl, heute Her­rn­wahl beim etwas größeren Dorf Frauen­wahl. Der Name stammt aus den nach den Kel­ten einge­wan­derten Bajuwaren Walchen. Später wurde daraus Waldt. In den ersten Jahrzehn­ten des 12. Jahrhun­dert grün­dete das Kloster St. Emmer­am die Pfar­rei „Waldt“. Um das Jahr 1474 führte der Pfar­rer Sieges­mund Werder ein genaues Sal­buch. Darin sind genau die Abgaben an den Pfar­rher­rn in Form von Zins, Zehnt, Geld oder Nat­u­ralien ver­merkt. Auch hat dieser Pfar­rer die Pfar­rei von Waldt nach Thann ver­legt. Aus diesem „Thann“ wurde dann das heutige Her­rn­wahlthann. Durch die Pfar­rei führte auch eine bedeu­tende mit­te­lal­ter­liche Straße, die von den Römern gebaut wurde. Diese Straße, etwas nördlich der heuti­gen “Ochsen­straße” bei Naf­fen­hofen, führte von Straub­ing bis zum Donauüber­gang bei Eining.

Neuzeit
Auch Napoleon war in und um Hausen. Nach Beginn eines schö­nen Früh­lingstages mit blauem Him­mel, begann die Schlacht am Mittwoch, 19. April 1809, zwis­chen Hausen und Teugn. Hier trafen die Heere der Öster­re­ich­er und der Fran­zosen aufeinan­der. Es gab hier­bei blutige Gefechte, weil die Sol­dat­en schon durch die lan­gen Anmärsche seit vier Uhr aus Stad­tamhof (Fran­zosen) und aus Rohr (Österreicher)ermüdet waren. Die Öster­re­ich­er hät­ten die Schlacht hier ein­deutig gewin­nen kön­nen, wenn die Mil­itär­führung die in Hausen lagern­den Reservetrup­pen mit einem Schlag gegen die sehr müden Fran­zosen geschickt hätte. Aber so wur­den immer nur kleine Trup­pen­teile in die Kampfhand­lun­gen abkom­mandiert und somit kon­nte kein Sieg errun­gen wer­den. Durch ein völ­lig uner­wartet und ganz plöt­zlich aufziehen­des Gewit­ter mit starkem Regen mussten am späten Nach­mit­tag die Kampfhand­lun­gen eingestellt wer­den. Einen Sieger oder Ver­lier­er gab es an diesem bluti­gen Mittwoch nicht.

Die Gemeinde heute
Seit der Gebi­et­sre­form 1978, wo die bish­eri­gen Gemein­den Groß­muß, Her­rn­wahlthann und Hausen zu ein­er Gemeinde ver­schmelzt wur­den, gibt es nur noch ein Schul­ge­bäude. Zum 100-jähri­gen Beste­hen der Schule wurde der Schul­gar­ten umge­baut und in Zusam­me­nar­beit mit der Gemeinde, dem Eltern­beirat und dem Obst- und Garten­bau­vere­in (OGV) der bish­erige Schul­gar­ten in einen Pausen­garten umge­baut. Der OGV hat­te für den Schul­gar­ten seit 1986 die Paten­schaft über­nom­men. Diese wurde mit der Ein­wei­hung des neuen Gartens 2009 erneuert. Im ehe­ma­li­gen Schul­ge­bäude in Her­rn­wahlthann wurde der Kinder­garten inte­gri­ert und immer wieder ver­größert. Als beson­deres befind­et sich im Gebäude eine Kneipan­lage für die Kinder.

An der A93 gele­gen
Schon anfangs der dreißiger Jahre wurde mit der Pla­nung für eine Auto­bah­n­verbindung von Regens­burg in süd­west­lich­er Rich­tung zur Holledau begonnen. 1936 wurde mit dem Bau der Auto­bahn ange­fan­gen. 1940 aber wur­den die Arbeit­en kriegs­be­d­ingt wieder eingestellt. Erst 1984 war die Bun­de­sauto­bahn A93 im Abschnitt Pentling – Bachl die größte Auto­bahn­baustelle im ost­bay­erischen Raum. Trotz der vie­len Ein­wände der Land­wirte, die durch den Grund­stücksver­lust ihre Exis­tenz gefährdet sahen, erhielt Hausen durch den nach­halti­gen Ein­satz der Bevölkerung und des Gemein­der­ates eine eigene Zu- und Abfahrt. Die Strecke wurde am 23. Okto­ber 1989 eingewei­ht und in Betrieb genom­men. Von den dann von den Land­wirten frei­willig verkauften Grund­stück­en blieben zulet­zt noch Grund­stücke übrig, die nicht direkt zum Bau der Umge­hungstraße und dem Auto­bah­nan­schluss gebraucht wurden.

Aktuelles

Ter­mine des Obst- und Garten­bau­vere­ins Hausen für das Vere­in­s­jahr 2021

Für diese  Jahr  kön­nen wegen “Coro­na” noch keine weit­eren Ter­mine genan­nt wer­den. Wenn es wieder geht, wer­den wir die Ter­mine hier veröffentlichen.

Vorge­se­hen ist, beim näch­sten möglichen Ter­min, eine Ver­samm­lung einzu­berufen. Diese wird dann als Hauptver­samm­lung ange­set­zt, da für diese Jahr die tur­nus­mäßi­gen Neuwahlen durchzuführen sind.

Geplant ist wie im Vor­jahr wieder die Bestel­lung von ver­schiede­nen Pflanzen für den Garten. Salat, Kohlra­bi und nicht so käl­teempfind­liche Pflanzen sollen noch vor Ostern aus­geliefert wer­den. Für die wärmebedürfti­gen Pflanzen wie Gurken, Tomat­en, Papri­ka usw. soll die Bestel­lung nach Ostern möglich sein. Die Ter­mine der Bestel­lung und Aus­liefer­ung wer­den durch Aushang und in der örtlichen Presse bekanntgegeben.

Es geht noch weit­er. Auch am 29. April 2021und am 1. Mai wer­den von uns wieder die Aktio­nen für Pflanzenbestel­lun­gen bei der Fa. Schweiger in Kel­heim durchge­führt. Die aktuellen Bestel­lzettel wer­den zugestellt. Abgabe der Bestel­lzettel bei den aufge­führten Mit­gliedern der Vere­insleitung bis Don­ner­stag Mit­tag. Die Pflanzen wer­den kosten­los zugestellt. Bargeld bereithalten.

Für den Jugendwet­tbe­werb wurde für 2021 “die schw­er­ste rote Bete” aus­gewählt. Der OGV wird hierzu Pflänzchen an die Kinder der Schule und evtl. auch im Kinder­garten verteilen. Die Preisver­lei­hung ist beim Garten­fest am 15. August vorge­se­hen. Sollte das Fest nicht stat­tfind­en kön­nen, wer­den die Preise von den Jugend­be­treuerin­nen an die Teil­nehmer verteilt.

Tre­ff-Hin­weis:
wir tre­f­fen uns jeden ersten Dien­stag im Monat zum “Gartler­stammtisch” um 19.30 Uhr im Gasthaus Prüglmeier. Kein Festes Pro­gramm, wir reden über alles. Dabei wer­den auch Ter­mine und Vorhaben des Vere­ins besprochen

Weit­ere Hin­weise:
Jugen­dar­beit! Der OGV hat durch die sehr gute Zusam­me­nar­beit mit der Schule die Möglichkeit, Jugen­dar­beit zu leis­ten. Diese wichtige Arbeit wollen wir erweit­ern. Dazu brauchen wir Eltern, die gerne mit ihren und anderen Kindern Aktio­nen vor­bere­it­en und durch­führen. Wir von der Vere­insleitung wer­den diese Arbeit finanziell gut unter­stützen, weil uns an der Jugen­dar­beit viel liegt.

Wir haben im Land­kreis mit der Biolo­gin Chris­tine Lin­hardt eine sehr engagierte Jugend­be­treuerin. 2019 wurde die Jugen­dar­beit auf Kreisebene durch das Mit­glied bei unserem OGV, Biolo­gin Dr. Miri­am Stock erweit­ert. Durch bei­de wird es ein gutes fach­lich­es Rüstzeug zur Betreu­ung von Jugend­grup­pen geben.

Zur großen Freude der Vere­insleitung melde­ten sich im Früh­jahr 2016 Karin Stuben­rauch und Son­ja Roith­meier, um die Jugen­dar­beit zu übernehmen. Bei­de besucht­en am 23. April ein Tagessem­i­nar des Bezirksver­ban­des für Garten­bau und Lan­despflege Nieder­bay­ern für die Jugen­dar­beit. Bei­de leit­eten auch eine Gruppe beim Schul­gar­tentag am 6. Mai 2016 und führten am 7. Mai die erste Ver­anstal­tung mit 17 Kindern durch. Dabei wur­den Gestecke für den darauf­fol­gen­den Mut­tertag gebastelt.  Die von ihnen geleit­ete Jugend­gruppe trägt den Namen: “OGV-Kids Hausen”. Sehr zur Freude des OGV war auch Maria Pern­peint­ner 2017 bere­it, bei der Jugen­dar­beit mitzuwirken. Wir kön­nen stolz auf die drei Damen sein. (siehe auch Bilder in der Rubrik” Jugen­dar­beit”)  Einen her­zlichen Dank an die drei Damen und auch an ihre Ehemän­ner, die ihre Frauen ganz toll unter­stützen. Durch die drei Jugend­be­treuerin­nen und die neue und junge 2. Vor­sitzende Son­ja Karl, hat der Vere­in einen neuen Auf­schwung erhal­ten.
Beim Schul­gar­tentag wird mit der Schule und den Kindern stets eine größere Aktion durchge­führt. Wir legten schon zur zeit, als Ursu­la Bran­dl Schullei­t­erin war , einen großen Schul­gar­ten mit acht Garten­beeten (zwei für jede Klasse) und ein­er lan­gen Obst­baumspalier­an­lage an. Dieser so tolle Schul­gar­ten wurde durch eine Neu­pla­nung nach der Zeit von Ursu­la Bran­dl als Rek­torin umgeän­dert. Wir pflanzten den Korbini­ansapfel, einen Ginkgob­aum, errichteten zulet­zt ein Hochbeet für den Schul­gar­ten, eine neue Kräuter­spi­rale wurde und 2017 wurde bei ein­er großen Aktion ein wun­der­bar­er und kün­st­lerisch­er “Fußfühlp­fad” oder auch “Bar­fußp­fad” errichtet. Hier wurde das Logo der Schule, ein Kom­pass, ver­wen­det und nach der Idee von Chris­tine Lin­hard und dem Mit­plan­er und Zeich­n­er Michael Biberg­er nach vie­len Arbeit­sein­sätzen und Besprechun­gen und vie­len frei­willi­gen Helfern zum Schul­gar­tentag am 26. Mai 2017 fer­tiggestellt. Im Kreis ist das Logo der Schule, ein Kom­pass, die Donau von West nach Ost mit orig­i­nalem Donaukies und Mate­ri­alien aus dem Gebi­et nördlich und südlich der Donau eingear­beit­et  Auf alle diese Leis­tun­gen sind wir sehr stolz, denn die Schule und die Jugen­dar­beit liegt uns sehr am Herzen.
Am 30. April 2019 wurde im Schul­gar­ten bei ein­er weit­eren größeren Aktion beim Schul­gar­tentag ein großes Insek­ten­ho­tel aufgestellt und von den Kindern mit Eifer bestückt.

Eine erfreuliche Mit­teilung gab es bei der Hauptver­samm­lung 2020, als sich Dr. Miri­am Stock und Sabine Kolb bere­it erk­lärten, eine neue Jugend­gruppe zu leit­en. Dabei sollen die Kinder der Kita durch ver­schiedene Aktio­nen auf den Garten und die Natur hingewiesen wer­den. Die Gruppe nen­nt sich “Garten­zw­erge”. Inzwis­chen die noch zwei Damen dazugekom­men und einige wollen helfen, wenn Aktio­nen ges­tartet werden.

Mit­glieder­wer­bung
Wir freuen uns über neue Mit­glieder. Wir sind ein Vere­in, der für jeden Ein­wohn­er etwas bietet.

Bei 8 Euro Jahres­beitrag ist eine Mit­glied­schaft für jeden Ein­wohn­er erschwinglich. Wir haben derzeit 270 Mit­glieder und wollen diesen Bestand gerne hal­ten oder erhöhen. Machen auch Sie dabei mit! Sprechen Sie mit Ver­wandten, Bekan­nten und Nach­barn, damit diese Mit­glieder beim OGV werden.

Unser Vere­in hat eine hohe Altersstruk­tur. Daher die Bitte vor allem an jün­gere Ein­wohn­er und junge Fam­i­lien: unter­stützen Sie unseren Obst- und Garten­bau­vere­in und wer­den Sie Mit­glied! dieser Aufruf hat schon sehr gute Früchte getragen

Beim Lehr- und Beispiel­be­trieb für Obst­bau in Deutenkofen find­en jedes Jahr Ende Feb­ru­ar und Anfang März zwei dre­itägige Kurse statt. Inter­essen­ten kön­nen sich beim Vor­sitzen­den anmelden. Die Kurs­ge­bühren wer­den vom OGV bezahlt.

Mit Guten im Vere­in ist es bess­er, als alleine zu sein

 

Der unten ange­führte Leser­brief an den Lan­desver­band stellt die Mei­n­ung des Ver­fassers und nicht unbe­d­ingt die des Vere­ins dar!

Johann Kolb                                                                                 Hausen, am Son­ntag, 3. März 2019
Thanner Straße 3
93345 Hausen

Sehr geehrte Damen und Her­ren,
ich bitte, nach­fol­gen­den Leser­brief in der näch­sten Aus­gabe  im Garten­rat­ge­ber zu veröf­fentlichen. Meine Stel­lung­nahme ist m.E. notwendig, um auf die ver­fehlte  Stel­lung­nahme des LV zum Volks­begehren “Ret­tet die Bienen” ver­stärkt hinzuweisen. Es soll auch die pos­i­tive Arbeit der OGV her­vorge­hoben wer­den. Die Unterze­ich­nung des Leser­briefes bitte ich voll bringen.

Leser­brief zur Stel­lung­nahme des Lan­desver­ban­des zum Volks­begehren “Arten­vielfalt – ret­tet die Bienen”

Zuerst schließe ich mich mit Respekt voll dem Leser­brief des OGV Wen­zen­bach (Aus­gabe 3/2019) an. Der LV scheint nicht mehr zu wis­sen, was draußen bei den OGV in Sachen Natur geleis­tet wird. Wir nehmen (gerne) unsere Freizeit, um für die Grund­sätze des Volks­begehrens schon lange Jahre davor zu arbeit­en. Ich empfehle mal dem Präsi­den­ten und dem Geschäfts­führer z. B. unsere Home­page www.gartenbauvereine-landkreis-kelheim  mit Link auf unseren OGV die Aktio­nen anzuse­hen. Wir sind hier mit unseren Jugend­be­treuerin­nen und aktiv­en Mit­gliedern mit Aktio­nen z. B. in der Streuob­st­wiese, um den Kindern diese Anlage, die Arbeit der Bienen und der Insek­ten näherzubrin­gen. Haben dort von einem Imk­er des Ortes ein Bienen­volk und einen Schaukas­ten mit Köni­gin aufgestellt. Die OGV fer­ti­gen schon lange Insek­ten­ho­tels und Vogel­häuschen an, um was Gutes für diese so stark reduzierte Insek­ten- und Vogel­welt zu tun. Unser let­ztes Insek­ten­ho­tel wurde aus Palet­ten errichtet und ste­ht nach ein­er Vorstel­lung bei einem größeren Fest in unser­er Streuob­st­wiese. Auch haben wir nun für 170,– Euro 1 kg Blu­men­samen gekauft, um in der Streuob­st­wiese eine Dauerblühan­lage anzule­gen. Zwei neue Insek­ten­ho­tels wer­den beim kom­menden Schul­gar­tentag von den Schulkindern bestückt und im Schul­bere­ich aufgestellt.
Wenn nun eine  vernün­ftige geset­zliche Grund­lage zum Natur- und Umweltschutz durch das Volk gefordert wird, uns dann der LV mit sein­er Stel­lung­nahme so in den Rück­en fällt, gibt das zu Denken. Was nützt uns dann all die Arbeit auf kleinen Flächen, wenn auf freier Flur daneben großflächig alle Blühkräuter tot­ge­spritzt und Heck­en gerodet wer­den? Diese soll­ten doch den Insek­ten Nahrung und Unter­schlupf bieten, diese aber nicht dem Hunger­tod aus­liefern und den Leben­sraum nehmen. Hier wurde von den Ini­tia­toren nachgedacht. Das Volks­begehren hat­te einen großar­ti­gen Erfolg und wenn es dann zum Volk­sentscheid kommt, wird sich hier der LV hof­fentlich pos­i­tiv dazu äußern und die Arbeit der OGV hervorheben.

Johann Kolb
1. Vor­sitzen­der OGV Hausen (seit 1973)
Ehren­vor­sitzen­der des KV Kel­heim
Träger der Gold­e­nen Rose
Träger des Ehren­ze­ichens des Bay­erischen Min­is­ter­präsi­den­ten für Ver­di­en­ste im Ehre­namt
Ein­er der ersten Inhab­er der Ehrenurkunde und der Plakette “Natur­garten- Bay­ern blüht”

Wir tun was

2014 wurde für die Frauen eine neue Vere­in­sklei­dung angeschafft. Stolz zeigen sich die Frauen mit ihren schwarzen Dirndl mit rot­er Schürze v. l. Renate Busch, Angela Schus­ter, Moni­ka Graml, Hilde­gard Lukas, Eva Köp­pl, Mar­i­anne Biberg­er, Anneliese Bla­ha und Lotte Roithmeier
 
Der OGV beim Kirchen­zug am 15. August 2014; hier ging es dann gle­ich mit Fah­nen­junker Albert Uretschläger ins Vere­inslokal Prüglmeier

 

Bei der Anlage der Streuob­st­wiese im Jahre 2005 kam Bürg­er­meis­ter Alfons Haumer jun. vor­bei, lobte die Arbeit des OGV und über­re­ichte an den 1. Vor­sitzen­den Johann Kolb einen respek­tablen Scheck. Mit auf dem Bild Kre­is­fach­ber­ater Nor­bert Holz­er (mit Hut) der die Anlage plante und auch tatkräftig mithalf. Mit dabei Alfons Haumer sen. und Anneliese Bla­ha, die mit ihren Kindern fleißig dabei war. Im Hin­ter­grund Richard Helm und Ernst Krausenecker.

 
Als let­zter Baum wurde im Novem­ber 2018 als Ersatz eine “Bosc‘s Flaschen­birne” gepflanzt. Jugend­be­treuerin Karin Stuben­rauch freut sich, dass die Kinder so eifrig dabei sind und fleißig wässern
Bei ein­er Jugen­dak­tion wur­den am 6. Okto­ber 2018 zwei neue Bäume mit den Kindern gepflanzt
Bei ein­er großen Jugen­dak­tion wur­den alle 18 Bäume in der Streuob­st­wiese beschriftet. Die Kinder bracht­en ihr Schild zu ihrem Baum und befes­tigten diese am vor­bere­it­etem Pfosten
 
Unsere Damen­mannschaft hat in den let­zten 15 Jahren ohne Unter­brechung beim Holzsägewet­tbe­werb am Gillam­oos mit stets guten Erfolg teilgenom­men. Elis­a­beth Scheuck (links) war immer dabei. Ganz toll!
Die bei­den Damen Elis­a­beth Scheuck und Daniela Pollinger errangen 2016 den ersten Platz und erhiel­ten den Wan­der­pokal und einen Ehrenteller. Da freut sich auch der Vorsitzende
 
Auch Sebas­t­ian Raab und Michael Wurmer sägten erfol­gre­ich und waren mit ihrer Leis­tung zufrieden.
Die Damen­mannschaft des OGV belegte 2016 den ersten Platz. Diese Anzeige sieht man 2016 zum zweit­en Mal. Wunderbar!!!
Schon 2012 gab es den Reko­rd über­haut. Die Damen des OGV sägten eine Bestzeit von 11,7 Sekun­den und waren hier der absolute Sieger
2012 errangen Elis­a­beth und Andrea den ersten Platz und erhiel­ten den begehrten Wan­der­pokal und dann als weit­eren Höhep­unkt noch den Hofbräupokal
Fußfühlp­fad im Schul­gar­ten im Früh­jahr 2017 errichtet. Am Tag der Fer­tig­stel­lung beim Schul­gar­tentag am 26. Mai 2017, testeten die Kinder gle­ich bar­fuß das vom OGV in aufwändi­ger Arbeit errichtete Ron­dell. Ideenge­berin war die Biolo­gin Chris­tine Lin­hardt, Zeich­n­er mehrerer Entwürfe war Michael Biberg­er. Im Kreis ist das Logo der Schule, ein Kom­pass, die Donau mit orig­i­nalem Donaukies und Mate­ri­alien aus dem Gebi­et nördlich und südlich der Donau eingearbeitet
Im Jahre 2017 war die Kartof­fel der Schw­er­punkt der Jugen­dar­beit. So wur­den im Früh­jahr ver­schiedene Sorten in das Hochbeet im Schul­gar­ten gepflanzt. Im Herb­st kon­nte reich­lich geern­tet wer­den. An die Kinder wur­den dazu im Früh­jahr Kartof­fel­knollen verteilt. Beim Wet­tbe­werb am 15. August wur­den viele Pracht­stücke zum Wiegen gebracht.
Das Vere­in­s­jahr 2018 stand im Zeichen der Hokkai­do-Kür­bisse. Es wur­den Kür­bis­samen an die Kinder verteilt. Beim Wet­tbe­werb am 15. August kamen an die 50 Kinder und bracht­en ihre Pracht­stücke zum Wiegen und erhiel­ten Preise.
Auf­stellen des Insek­ten­ho­tels in der Streuob­st­wiese mit den Kindern und den Helfern. Das Insek­ten­ho­tel ziert nun die Streuobstwiese

 

Mit vere­in­ten Kräften von jung und alt wurde ein großes Insek­ten­ho­tel und Blu­men­wa­gen gefer­tigt und für den Festzug in Langquaid hergerichtet
Beim Vere­in­saus­flug am 8. Juli 2018 ging es zum Botanis­chen Garten nach Augs­burg. Am Vor­mit­tag wurde der Garten bei unser­er Frem­den­führerin Marei Kem­mer­ling (mitte) in Neusäß besucht.
 
Kirchen­zug am 15. August 2018; Kinder und Erwach­sene mit den neuen T‑Shirts und in der tra­di­tionellen Vereinskleidung
Feuer­wehrfest in Langquaid. Die bei­den Fah­nen­junker Andreas Berge­mann und Ste­fan Span­ner marschieren voraus
Beim Festzug durch Langquaid. Der OGV mit den neuen T‑Shirts sehr stark mit jung und alt mit dabei
 
Die bei­den Taferlmäd­chen präsen­tierten stolz den OGV, der mit ein­er der stärk­sten Gruppe am Festzug teilnahm
Mit Stolz marschierten die Kinder mit und waren am Ende noch ganz fit
   
Wie schaut es den in den Waben eines Bienen­stock­es aus. Son­ja Roith­meier erk­lärt dies den inter­essierten Kindern
Son­ja Roith­meier erk­lärt den Kindern das Leben im Bienen­stock und alle suchen die Königin
 
Maria Pern­peint­ner erk­lärte den Kindern so aller­hand neues und inter­es­santes über das Leben der Bienen
Karin Stuben­rauch erk­lärte den Kindern, was alles außer Honig die Bienen noch her­stellen und was man aus Wachs alles machen kann
Nach der Errich­tung der Kräuter­spi­rale waren die Kinder und Erwach­se­nen stolz auf ihr Werk. Mit dabei Diet­mar Pern­peint­ner von der Fir­ma Raab-Karcher, die das Mate­r­i­al sponserte
Die Kräuter­spi­rale, 2016 neu errichtet wurde neu bepflanzt, Frau Ursu­la Bran­dl erledigt nach Schulschluss noch die let­zten Pflanzungen
Beim Kür­biss­chnitzen mit den Schulkindern am 26. Okto­ber 2018 bere­it­eten die Helfer schon mal die 52 Kür­bisse vor und schnit­ten vor allem den Deck­el ab, damit die Kinder dann gle­ich mit dem Schnitzen begin­nen konnten
Eine Klasse zeigt stolz ihre geschnitzten Pracht­stücke. Es schnitzten die Klassen zwei, drei und vier. Die Kinder der ersten Klasse durften noch nicht mit dem Mess­er arbeiten
Nach dem Schnitzen gehörte die let­zte halbe Stunde zum genießen der herzhaften Kür­bis­suppe. Diese stiftete der OGV und die Prüglmeier-Wirtin hat­te diese her­vor­ra­gend zubere­it­et. Allen Kindern aßen mit viel Appetit und kamen gle­ich mehrmals zum nachzufassen.
Immer wieder kamen Kinder zum Nach­fassen der Kür­bis­suppe. Es war ja genü­gend da.
Bei der Früh­jahrsver­samm­lung 2018 über­re­icht­en die bei­den Vor­sitzen­den Johann Kolb ® und Son­ja Karl (l) Baumgutscheine an junge Eltern
Bei der Herb­stver­samm­lung 2018 wurde der auf 450 Euro aufge­stock­te Erlös aus dem Verkauf der Kräuter­büschel an den Vertreter des Vere­ins VKKK, Hans Oster­holt, über­re­icht. Mit dabei die bei­den Bürg­er­meis­ter Erwin Ran­ftl (links) und Johannes Brunner
Der Ref­er­entin bei der Herb­stver­samm­lung 2018, Dr. Miri­am Stock, erhielt für ihren sehr guten und inter­es­san­ten Vor­trag über die Bienen, als kleines Geschenk erhielt sie drei Gläs­er Honig aus der Heimat
Ein Blick in den vollbe­set­zten Ver­samm­lungsraum bei der Herb­stver­samm­lung 2018 mit Bürg­er­meis­ter Erwin Ran­ftl und 2. Kreisvor­sitzende Dag­mar Köbler
Nicht mehr in der gewün­scht­en Form war der Wei­den­tipi in der Schule nach dem let­ztjähri­gen starken Aus­trieb. Dieser musste nun zurückgenom­men wer­den. Mir einem Gerüst im Inneren wurde das Dach eingebunden
 
Nach knapp 2 Stun­den Arbeit war der Wei­den­tipi wieder in ein­er ansehn­lichen Form. Die frei­willi­gen Helfer freuten sich über den gelun­genen Ein­satz und das gute Ergebnis

 

Nach einem Aktion­stag mit den Kindern ging es zum Vere­insstadel, wo bei einem Lager­feuer Würs­tel und Stock­brot zubere­it­et und am offe­nen Feuer fer­tig gegrillt wur­den. Hier waren dann die Eltern der OGV-Kids in voller Aktion

 

Beim Schul­gar­tentag am 30. April 2019 wurde das Hochbeet und das Blu­men­beet bear­beit­et und Zwiebel gepflanzt. Kön­nen auch für den V

 

Auch bei der Kräuter­spi­rale wur­den die Beläge erneuert und gejätet

 

Für alle Kinder der Schule gab es nach zwei Stun­den Arbeit eine ver­di­ente Brotzeit mit gesun­den Broten, Apfel­saft und Kräuterlimonade

 

Am neuen Insek­ten­ho­tel macht­en sich die Kinder mit viel Mate­r­i­al zu schaffen

 

Hier kön­nen sich dann die Insek­ten in Zukun­ft wohlfühlen

 

Beim Jugendwet­tbe­werb “Streuob­stvielfalt — beiß rein” erhielt der OGV Hausen als Preis eine Obst­presse. Diese nahm Son­ja Roith­meier entgegen.

 

Beim Jugendwet­tbe­werb des Lan­desver­ban­des erhielt der OGV Hausen den zweit­en Platz auf Kreisebene. Mit auf dem Bild Chris­tine Lin­hard, Franz Nadler Lan­drat Mar­tin Neumey­er, Kreisvor­sitzen­der Har­ald Hillle­brand und 2. Kreisvor­sitzende Dag­mar Köbler

 

Bei der Pflanzung der Jubiläum­slinde war der OGV Hausen vertreten. Lan­drat Mar­tin Neumey­er begrüßt die Gäste

 

Bei dem Tag über die Ameisen mit der Biolo­gin Dr. Miri­am Stock ging ist in Rich­tung Ober­hausen. Gle­ich am Tre­ff­punkt wurde nach Ameisen gesucht und unter einem Stein auch gefunden

 

Nach mehr als ein­er Stunde Fuß­marsch wurde an der Franziskuskapelle eine Rast ein­gelegt. Aber auch hier wurde von Miri­am Stock weit­er über die Ameisen unter­richtet und die Kinder lern­ten viel dazu und waren mit Begeis­terung dabei. Danke an die drei Jugend­be­treuerin­nen und an Dr. Miri­am Stock für diesen infor­ma­tiv­en Vormittag.

 

Der 500. Stammtisch des OGV war ein Beweis, dass die Tra­di­tion weit­er gepflegt wer­den soll. Der Stammtisch war in let­zter Zeit nicht mehr so gut besucht und sollte nach dem 500. Stammtisch eingestellt wer­den. Nun haben sich einige erk­lärt, wieder öfters zu kommen.

 

Zum 500. Stammtisch kam auch der 1. Kreisvor­sitzende Har­ald Hille­brand und die zweite Kreisvor­sitzende Dag­mar Köbler, grat­ulierten und bracht­en als Geschenk  ein “500-Euro Schoko­lade  und ein nettes Gesteck mit 500 kleinen Pflänzchen vorbei.

 

Bei der Apfel­ernte 2019 mit der Klasse von Ker­stin Bringk waren die Kinder mit Eifer dabei und ern­teten alle Äpfel der drei im Schul­gar­ten ste­hen­den Apfel­bäume. Die Äpfel kon­nten die Kinder mit­nehmen und haben diese auch den anderen Klassen ange­boten, die rege davon Gebrauch machten.

Voll gefüllt war der Schul­hof mit den Kindern, die beim Kür­b­is­fest am 25, Okto­ber 2019 ihr Bestes gaben

Die 3.  Klasse mit Ihren Pracht­stück­en und ihrer Klassenlehrerin

 

Die 4.  Klasse freut sich über ihre Prachtstücke

 

Auch die 2. Klasse hat­te nette Motive

 

Zum Abschluss des Kür­biss­festes gab es für alle Kinder eine leckere Kür­bis­suppe, die der OGV stiftete. Die Jugend­be­treuerin­nen Karin Stuben­rauch (links) und Maria Pern­peint­ner kon­nten aus dem Vollem schöpfen bis alle satt waren.

 

Bei der Herb­stver­samm­lung am 22. Okto­ber 2019 wurde der Rein­er­lös aus dem Verkauf der Kräuter­büschel an den Vere­in “Freude schenken im Land­kreis Kel­heim” über­re­icht. Der Erlös von 315.50 Euro wurde auf glat­te 400 Euro aus der Vere­in­skasse aufge­stockt. Bei der Über­gabe der Spende an Rudolf Stu­denik von 1. Vor­sitzen­den Kolb assistierten der Kassier Michael Biberg­er und die 2. Vor­sitzende Son­ja Karl

 

Auch 2020 wurde von der Vere­insleitung beschlossen, den Erlös aus dem Kräuter­büschelverkauf nochmals dem Vere­in “Freude schenken im Land­kreis Kel­heim” zu spenden. Auf dem Bild v. l. Rudi Stu­denik, Sabine Mel­big, Johann Kolb und Son­ja Karl

Miri­am Stock und Sabine Kolb haben sich bere­it gefun­den, eine neue Jugend­gruppe zu grün­den.
Die Kinder kom­men aus dem Alter des Kinder­gartens und haben den Namen “Garten­zw­erge”.
Dies haben die bei­den bei der Hauptver­samm­lung 2020 bekan­nt­gegeben. Später kamen noch zwei aktive Frauen dazu und einige wollen immer wieder helfen.

Zu einem Stammtisch mit Helfer­essen für die Aktiv­en bei der Pflanzen-Bestel­lak­tion vom Früh­jahr 2020. Ste­hend der Wirt Karl Prüglmeier.
Monatlich­er Stammtisch im Okto­ber 2020 mit Helfer­essen für die Akteure, die bei der Früh­jahrsak­tion zum Pflanzen­verkauf geholfen haben. Lauter strahlende Gesichter

 

Beim Sem­i­nar des Lan­desver­ban­des am 20-10-2020 stell­ten sich die Organ­isatoren zu einem Grup­pen­bild. v. l. Renates Schö­nen­berg­er vom Lan­desver­band, neuer Kre­is­fach­ber­ater Klaus Peter­sik, Kre­is­fach­ber­ater Franz Nadler. Kreisvor­sitzen­der Har­ald Hille­brand, Kreisehren­vor­sitzen­der Johann Kolb, Bei Diesem Sem­i­nar nah­men vom OGV 5 Per­so­n­en teil. (Andreas Berge­mann, Ste­van Span­ner, Son­ja Karl, Michael Biberg­er Biberg­er und Johann Kolb. Ein sehr inter­es­san­ter Vormittag!

 

Für den durch eine starke Ver­let­zung einge­gan­genen Birn­baum wurde eine neue “Bosc‘s Flaschen­birne” am 15, April 2021 von der 2. Vor­sitzen­den gepflanzt. Jet­zt gilt es zu gießen. Der Baum sollte  von den Jugend­grup­pen gepflanzt wer­den. Aber wegen “Coro­na” ging es nicht.

 

Auch für die Kinder der Jugend­gruppe “Die Garten­zw­erge” wur­den mit ein­er Osterüber­raschung von ihren Betreuerin­nen erfreut. Schon kann der Schnit­t­lauf geschnit­ten werden
zu Ostern stell­ten die Jugend­be­treuerin­nen der OGV-Kids jeden Kind eine Osterüber­raschung vor die Haustüre, da wegen der “Coro­na Pan­demie” keine Bas­tel­stunde möglich war. Mit dabei, eine Samen­tüte für einen Quadrat­meter Blumenwiese
Bei der jährlichen Häck­se­lak­tion wurde wieder eine große Menge Schnittgut von den Gartenbe­sitzern angeliefert. Die Aktion dauerte 90 Minuten und dann holten sich Inter­essierte Gartenbe­sitzer das wertvolle Häck­selgut ab

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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