Gartenbauverein Wildenberg





Blumenball




Am 07.01.2017 findet der Blumenball statt.

Es spielen die Kolibris.

Auf die GĂ€ste wartet eine reichhaltige Tombula.

  


  

  



   

     




   

  

  

      

   



 

So schneiden Sie Ihre BĂ€ume richtig

www.obi.de/de/rat-und-tat/garten-und-freizeit/gartenpflanzen/baeume-schneiden/index.html.

 

 

  


   

   


  

   

Hilfreiche Gartentipps

     
BlĂ€ttern Sie einfach nach unten und Sie bekommen hilfreiche Tipps fĂŒr eine angenehme Gartenarbeit. Viel Spass

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lavendel schneiden

 

Die LavendelblĂŒte ist schon lĂ€ngst vorbei, doch hĂ€ufig sieht man Pflanzen, die noch nicht zurĂŒckgeschnitten wurden. Lavendel schneidet man am besten zweimal. Zuerst die BlĂŒtenstĂ€nde und vor dem Winter ein RĂŒckschnitt bis in das einjĂ€hrige Holz, nur so bleiben die Pflanzen schön kompakt.

 

 

 

Spalierobst formen

 

Bringen Sie beim Spalierobst die VerlĂ€ngerungen der LeitĂ€ste in die gewĂŒnschte Stellung, bevor die Triebe verholzen. Im August sind die Zweige noch weich und lassen sich entsprechend gut biegen.

 

 

 

Pflanzenschutz-Schnitt bei Kernobst

 

Jetzt ist ein gĂŒnstiger Zeitpunkt, um Ihrem Kernobst einen Pflanzenschutz-Schnitt zu verpassen. Denn im Gegensatz zu einem Winterschnitt verheilen auftretende Wunden rasch. Auch werden sie seltener durch Schadpilze, wie Obstbaumkrebs, Rotpustelkrankheit und KragenfĂ€ule, besiedelt. Achtung: Dies gilt nur fĂŒr Schnittmaßnahmen von Anfang bis Mitte August. Weiterer Vorteil: Zu dieser Zeit hat der Schnitt eine wachstumsbremsende Wirkung im Vergleich zum Winterschnitt.





Pflanztröge aus Beton selber machen

von Heidrun Weiler

WDR 08.05.2011: WDR, Sonntag, den 08.05.2011 16:30 Uhr im Ersten

Frostfeste Pflanztröge aus eigener Produktion ist seit fĂŒnf Jahren eines der Hobbys von Anne Rahn aus Hahnheim in Rheinhessen. Tolle Kreationen, fĂŒr die es nicht viel braucht. In Volumenanteilen werden benötigt: 1,5 Teile Sand, 1 Teil Zement und 1 Teil Blumenerde. Bei der Wahl der Formen lassen sich viele Abfall-Artikel wie Plastikdosen, alte EmailschĂŒsseln oder Mandarinenkisten verwenden.

Blumenerde fĂŒr antiken Look

FĂŒr ihre Tröge empfiehlt Frau Rahn einen feinen grauen Sand, ohne Steine. Außerdem nimmt sie handelsĂŒbliche Blumenerde. „Die kann ruhig grobe Anteile haben“, sagt die gelernte GĂ€rtnerin. „Das gibt nachher eine schöne Struktur, die ein bisschen antik wirkt.“ ZusĂ€tzlich nur reinen Zement verwenden, keine fertigen Mischungen. Und dann alles klĂŒmpchenfrei vermischen. Nach und nach wird so viel Wasser dazu gegeben und weitergemischt bis die Konsistenz von einem schwerem Kuchenteig erreicht ist. Statt alles mĂŒhselig mit der Hand zu verarbeiten, kann man auch einen Betonquirl oder elektrisches HandrĂŒhrwerk verwenden. „Haben Sie keine Angst, zuviel Wasser zu verwenden, der Beton bindet so und so ab“, erklĂ€rt Rahn. ÜberschĂŒssiges Wasser setze sich beim Abbinden ab und lasse sich nachher abgießen oder verdunste einfach. Allzu flĂŒssig sollte es aber auch nicht sein.

 


Wer mit Zement arbeitet, sollte eine Schutzbrille und entsprechende Handschuhe tragen, denn Zement ist stark alkalisch. Wer nassen Zement an seine Kleidung bekommt, sollte diese sofort wechseln. Der frisch angerĂŒhrte Beton muss sofort verarbeitet werden. Wenn man eine Form nimmt, die man spĂ€ter stĂŒrzen muss, wie z. B. eine Backform, ist es wichtig, dass sie konisch zulĂ€uft, rĂ€t Anne Rahn. Die Form solle oben breiter sein als unten. Es reiche auch, wenn das nur ganz minimal sei, wie bei den meisten Farbeimern. Damit es spĂ€ter besser rutscht, wird die Form mit Plastikfolie ausgekleidet, z.B. einer TĂŒte. Die Folie glatt streichen, denn Falten können unschöne Dellen ergeben. Dann die Betonmasse einfĂŒllen. FĂŒr den Hohlraum nun eine kleinere Innenform, z.B. ein Heringspöttchen, hineindrĂŒcken. Ist die Innenform aus flexiblem Plastik, so braucht man keine zusĂ€tzliche Folie. Ganz wichtig ist, dass der Rand und der Boden des Trogs eine StĂ€rke von mindestens zwei Zentimetern behalten, damit das GefĂ€ĂŸ spĂ€ter auch stabil ist, sagt Rahn. Und damit die Innenform nicht wieder hochkommt, wird sie mit einem Stein beschwert. Kleine Formen, wie ausrangierte Kastenform fĂŒr Kuchen, kann man zunĂ€chst komplett mit Beton auffĂŒllen, falls keine passende Innenform zur Hand ist.


Leicht aus dem Rahmen

Anders ist es bei großen Trögen mit geraden Seitenteilen. DafĂŒr hat sich Anne Rahn einen Rahmen aus Holz zusammengenagelt, den man spĂ€ter leicht auseinander ziehen kann; so löst sich der Trog spĂ€ter besser aus der Form. Bei dieser GrĂ¶ĂŸe – 20 cm (h) x 60 cm (b) x 40 cm (t) - sollte die genau angefertigte Innenform aus Holz insgesamt etwa fĂŒnf Zentimeter kleiner sein. Alles gut mit Folie ausschlagen, damit der Zement nicht festklebt. Jetzt fĂŒnf Zentimeter hoch Beton in die große Trogform einfĂŒllen. Wichtig: Den Beton gut andrĂŒcken, damit keine Blasen entstehen. Zum PrĂŒfen der BodenstĂ€rke steckt Anne Rahn den Zollstock in den Beton und misst. Stimmt die StĂ€rke, wird die kleinere Holzkiste mittig auf den Boden gesetzt und mit Steinen beschwert, damit sie nicht verrutscht. Zwischen Außen- und Innenform betrĂ€gt der Hohlraum (die spĂ€teren SeitenwĂ€nde) jetzt fĂŒnf Zentimeter. Die SeitenwĂ€nde ganz auffĂŒllen und zwischendurch öfters nachprĂŒfen, ob auch nichts verrutscht ist. Zuletzt die RĂ€nder oben glatt streichen. Dann heißt es 24 Stunden warten. Moniereisen zur VerstĂ€rkung braucht man bei dieser GrĂ¶ĂŸe ĂŒbrigens noch nicht. Hier reicht die Blumenerde-Betonmischung fĂŒr sich schon aus.


Mit Löffel aushöhlen

Nach einem Tag ist die Masse fester geworden. StĂŒrzen kann man sie noch nicht, da ist sie noch zu weich. Aber man kann sie aushöhlen, erklĂ€rt die Expertin. Mit einem Löffel geht das leicht und man kann auch die komplett gefĂŒllte kleine Form langsam zu einem kleinen Trog aushöhlen. Darauf achten, dass Boden- und WandstĂ€rke nicht weniger als zwei Zentimeter betragen. Dabei bleibt das GefĂ€ĂŸ aber immer noch in der Ă€ußeren Form. Bei der Variante mit Heringspöttchen wird diese nun entfernt. Wenn sie nicht ganz passgenau war, muss auch hier ĂŒberschĂŒssiges Material herausgekratzt werden. Betonabfall ĂŒbrigens nicht in der MĂŒlltonne entsorgen, sondern auf dem Wertstoffhof. Bei genau angefertigten großen Trogformen mit passendem Innenteil entfĂ€llt der Arbeitsschritt des Aushöhlens. Auch hier wird vorsichtig die Innenform entfernt.

 

 

Rohlinge bearbeiten


Am dritten Tag fallen die letzten HĂŒllen und der Rohling wird mit der Folie vorsichtig aus der Form geholt. Nun ist Zeit fĂŒr den Feinschliff. Egal ob kleine oder große Tröge, sie alle bekommen nach dem gleichen Prinzip ihren Antik-Look. Mit DrahtbĂŒrste und Löffel werden die Kanten abgerundet und die OberflĂ€chen aufgeraut. Schutzbrille und Handschuhe nicht vergessen. Dann ritze ich mit dem Meißel noch ein paar Rillen, sagt Frau Rahn. Damit der Trog auch aussieht, wie echt vom Steinmetz gehauen. Fehlen noch Löcher, damit ĂŒberschĂŒssiges Gießwasser auch ablaufen kann. Die lassen sich mit der Bohrmaschine vorsichtig in die noch weiche Masse bohren. Jetzt können die Tröge trocknen und aushĂ€rten. Man kann sie aber auch sofort bepflanzen. Sie bekommen dann sogar eine etwas dunklere Patina. FĂŒr die gesamten Arbeitsschritte drei aufeinander folgende Tage einplanen, denn spĂ€ter ist der Beton zu hart zum Bearbeiten.


Mengenangaben

15 Liter Sand, 10 Liter Blumenerde und 10 Liter Zement reichen ca. fĂŒr 6 - 8 kleinere Formen (z.B. Farbeimer mit Innenform, Kastenbackformen). FĂŒr den großen Trog in den angegebenen Maßen benötigt man schon eine Schubkarre voll Material: 6 Schippen Sand, 4 Schippen Blumenerde und 4 Schippen Zement sind es nach dem Rezept von Frau Rahn. FĂŒr Betonreste empfiehlt es sich immer, ein paar kleinere Förmchen in Reserve zu haben, die man zusĂ€tzlich noch fĂŒllen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

Rosen schneiden

Rosen frieren von oben nach unten zurĂŒck. Daher ist ein Schnitt erst nach den strengsten Frösten sinnvoll. Setzen Sie Beetrosen auf fĂŒnf bis sechs Augen zurĂŒck und beschrĂ€nken Sie sich bei Kletterrosen auf das EinkĂŒrzen schwacher Seitenverzweigungen auf etwa 10 cm. Einmal blĂŒhende Strauchrosen lichtet man im Gegensatz zu mehrmals blĂŒhenden nur aus und entfernt ĂŒberalterte und abgestorbene Triebe. Eine alte GĂ€rtnerregel besagt: Wenn die Forsythien blĂŒhen, darf man Rosen schneiden.

 

Brombeeren schneiden

Schneiden Sie bei den Brombeeren die alten Ruten, die ĂŒber den Winter als Frostschutz gedient haben, direkt am Wurzelhals ab. Um Pilzinfektionen zu vermeiden, darf das Schnittgut auf keinen Fall unter den Pflanzen liegen bleiben. Die restlichen Ruten werden auf 2,50 m eingekĂŒrzt und fĂ€cherförmig am GerĂŒst festgebunden.

 

Schnitt der PfirsichbÀume

Warten Sie mit dem Schnitt der PfirsichbĂ€ume bis kurz vor der BlĂŒte, da sie extrem frostempfindlich sind. In diesem Stadium lassen sich auch die echten von den falschen BlĂŒtenknospen gut unterscheiden.

 

Kernobst schneiden

In den nĂ€chsten zwei Wochen ist die letzte Gelegenheit, KernobstbĂ€ume im Rahmen des Winterschnitts auszulichten und zu schneiden. Je nach Wuchsverhalten der BĂ€ume wird stĂ€rker oder schwĂ€cher geschnitten: Ein starker RĂŒckschnitt fördert das Triebwachstum zu Lasten des Obstertrags.

 

Strauchbeerenschnitt

FĂŒr die frĂŒh austreibenden Strauchbeeren wird es jetzt höchste Zeit, spĂ€testens in der ersten MĂ€rzhĂ€lfte sollten sie fertig geschnitten sein. Das gleiche gilt fĂŒr Sauerkirschen.

 

 

 

 

 

Allgemeine Angaben

Der Verein wurde am 05.Januar 1908 gegrĂŒndet. Am Jahresende waren es bereits 57 Mitglieder. GrĂŒndungsvorstand war Pfarrer Weiß. Die VereinsfĂŒhrung lag in den HĂ€nden der örtlichen Geistlichkeit.
Schwerpunkt der VereinstĂ€tigkeit war vor allem in der Kriegs- und Nachkriegszeit der intensive Obst- und GemĂŒseanbau in den HausgĂ€rten. Es wurden Obstbaumpflanzungen entlang der Straßen vorgenommen. Zu der Zeit wurden ObstbĂ€ume an die Mitglieder verteilt. Im Jahre 1963 war mit Johann Fuchsbrunner erstmals kein Geistlicher Vorstand des Vereins. Im Abstand von 2 Jahren erhielt jedes Mitglied einen Obstbaum oder einen Rosenstock gratis. Er fĂŒhrte Schnittkurse durch und vermittelte Pflanzgut. Ab 1976 war Karl Steidl Vorsitzender. Er leitete den Verein bis zu seiner Erkrankung 1987. Unter seiner Leitung wurden viele Aktionen getĂ€tigt: z.B. Pflanzen von Hochzeits- und GeburtsbĂ€umen und Abhalten eines Gartenfestes mit PrĂ€mierung von besonders großen Exemplaren bestimmter GemĂŒse.
Ab 1987 ĂŒbernahm Hans Kellner die Leitung bis heute. Im Juli 1993 feierten wir das 85-jĂ€hrige GrĂŒndungsfest mit Fahnenweihe und Kreisgartenfest.

Unsere AktivitÀten
  • Vortragsabende zu Gartenthemen
  • VereinsausflĂŒge zu Gartenzielen
  • Pflanzaktionen im öffentlichen Bereich
  • Obstverwertung mit der Obstpresse.
Unser Angebot

Der Verein betreibt eine eigene Mosterei.

Und drumherum

Die Gemeinde Wildenberg mit ihren rund 1450 Einwohnern liegt nur knapp 2 Kilometer von der Autobahn A 93 Regensburg-MĂŒnchen entfernt. Die Ortschaft liegt im Norden des Hopfenanbaugebietes “ Hallertau”. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Siegenburg. Zur Gemeinde gehören die Ortschaften PĂŒrkwang, Eschenhart, Irlach, Schweinbach und Willersdorf. Wildenberg hat eine dörfliche Struktur mit landwirtschaftlichen Betrieben und kleinen und mittleren Gewerbebetrieben.