Obst- und Gartenbauverein Hausen





Allgemeine Angaben

Der Obst- und Gartenbauverein Hausen wurde 1908 als Obstbauverein gegründet. Durch die Initiative des Volksschullehrers Alois Oswald trafen sich  am 10. November 1907 interessierte Männer, um einen Verein zur Hebung des Obstanbaus zu gründen. Dieser wurde dann 1908 fest installiert. Als erster 1. Vorsitzender wurde der Volksschullehrer Alois Oswald gewählt. Er fungierte gleichzeitig als Schriftführer. Kassier wurde Simon Gmeinwieser. Dem Verein traten 64 Mitglieder bei.
Bei der Gründung des damaligen Bezirksobstbauverbandes am 19. Januar 1908 war der Obstbauverein Hausen Gründungsmitglied. 1911 wurde der Lehrer Christoph Gerner Vorsitzender des bereits 72 Mitglieder zählenden Obstbauvereins und blieb dies bis zu seinem Tod 1916. Nach den Kriegswirren wurde der Verein 1920 wieder aktiviert. Die Mitgliederzahl sank durch die im Krieg gefallenen Mitglieder stark auf die Zahl von 19. Die Wahlen fanden am 14. November 1920 statt. 1. Vorsitzender wurde 1920 Xaver Gmeinwieser, der auch als Schriftführer fungierte. 1929 begann die Ära mit Thomas Schmauser als 1. Vorsitzenden und Lehrer Alois   Oswald als Schriftführer und Kassier. Die Mitgliederzahl stieg wieder auf 59 Mitglieder an. Die sehr aktive Zeit dauerte bis zum Tod von Thomas Schmauser 1957. Am 20. April 1958 wurde Xaver Schantz erster Vorsitzender. 2. Vorsitzender wurde Michael Schmauser. Als Schriftführer und Kassier fungierte der Lehrer Anton Götz. Die beiden Vorsitzenden verstarben 1972 kurz hintereinander zu Allerseelen (Schmauser) und am 2. Weihnachtsfeiertag (Schantz) plötzlich durch Herzversagen. Der damalige Bürgermeister Alois Wagner lud deshalb zum 30. Januar 1973 zu einer Versammlung ins Gasthaus Prüglmeier ein. Bei den Wahlen wurde Johann Kolb als 1. Vorsitzender und Agnes Haumer als 2. Vorsitzende gewählt. Als Kassiere fungierten bis 1981 Richard Dauerer und danach bis heute Michael Biberger. Schriftführerin waren Agnes Haumer, Lina Aunkofer, Ursula Brandl, Eva Köppl und ab 2009 Hildegard Lukas. Die Ära Kolb/Haumer begann mit 24 Mitgliedern. 2007 hatte der Verein 276 Mitglieder. Aus dem Obstbauverein wurde 1973 ein „Obst- und Gartenbauverein“. Das Vereinlokal ist bis heute das Gasthaus Prüglmeier. Für die 2010 verstorbene 2. Vorsitzende Agnes Haumer, wurde Ursula Brandl im Januar 2011 nachgewählt. Frau Brandl war vorher schon lange Schriftführerin und bei der Fahnenweihe 1998 Fahnenmutter.
Die Vorstandschaften bis 1972 waren sicherlich aktiv, es sind jedoch keine Unterlagen mehr vorhanden. Durch Zeitzeugen ist aus der Ära Schmauser/Oswald bekannt geworden, dass viele Versammlungen gehalten wurden. Sammelbestellungen von Spritzmitteln und von Obstbäumen wurden durchgeführt. In dieser Zeit schaffte der Verein auch eine 80 Liter fassende Obstbaumspritze, Marke Holder, an. Sie ist heute noch einsatzfähig.
Die Ära Kolb/Haumer wurde sofort aktiv begonnen. Gleich im ersten Jahr ging eine Fahrt zur IGA nach Wien. Vereinsausflüge gibt es jährlich. 1974 wurde das erste Gartenfest auf dem Sportplatz gefeiert. Der Andrang war so groß, dass die Maßkrüge nicht ausreichten. Seitdem wird jedes Jahr am 15. August ein Gartenfest abgehalten. Dazu wird auch jährlich ein Jugendwettbewerb ausgeschrieben. Da werden meist die besonders großen Gartenfrüchte gesucht. Hierbei nehmen an die über 40 bis 50 Kinder und Jugendliche teil.

Höhepunkte im Vereinsleben war das 75-jährige Jubiläum 1982 mit einem Kreisgartenfest . Dabei wurden alle Obst- und Gartenbauverein des Landkreises und noch viele andere Vereine eingeladen. Höhepunkt war am 15. August der großartige Blumenfestzug, bei dem viele Tausend Besucher kamen und Hausen buchstäblich überrollten. Am 16. August war dann ein großes Gsanzlsingertreffen mit einem unvergesslichem Abend im Festzelt. Damals bat der junge Hubert Mittermeier den Vorsitzenden, beim Gstanzlsingen auch mitwirken zu dürfen. Nach anfänglichen Zögern durfte er auf die Bühne und hört fast nicht mehr auf zu singen. Mit diesem Auftritt wurde er bekannt und aus ihm wurde das heute in Funk und Fernsehehen bekannte "Erdäpfelkraut".

Zum 90-jährigen Gründungsfest wurde 1998 eine Fahne angeschafft und bei einem feierlichen Gottesdienst geweiht. Seither ist die Fahne der große Stolz des Vereins. Bei diesem Gründungsfest wurden abertausende Besucher gezählt. In Hausen waren an diesem Tag so viele Besucher, wie in der ganzen Geschichte vorher noch nicht. Der anrollende Autoverkehr staute sich bis in Autobahn hinein. Bei dem kolossalen Blumenfestzug waren alle 34 Obst- und Gartenbauvereine und viele andere Vereine mit prächtigen Blumenwagen dabei. Ein großartiges Fest, von dem heute noch die Bevölkerung schwärmt.

Für den darauffolgenden Tag wurde bei einem großen Festabend bei einem vollem Zelt eine große Verlosung durchgeführt. Fahnenmutter war die damalige Rektorin der Schule, Ursula Brandl. Dieses Fest ist allen in guter Erinnerung geblieben.

Nach einer ersten Vereinskleidung mit weißen Hemden und Blusen, sowie schwarzen Hosen oder Röcke wurde 1898 zum 90-jährigen Jubiläum mit Fahnenweihe eine neue Vereinskleidung angeschafft. Zwischendurch gab es ab 2007 nochmals eine andere Vereinskleidung bis dann 2014 mit einem schwarzen Dirndl mit einer roten Schürze eine neue Vereinskleidung für die Frauen angeschafft wurde. Die Herrenbekleidung ist seit 1998 die Gleiche.

Die Vereinsleitung änderte sich immer wieder. Jedoch blieben die einzelnen Vorstandsmitglieder stets sehr lange im Amt. Agnes Haumer als 2. Vorsitzende war bis zu ihrem Tod 38 Jahre im Amt. Kassier Michael Biberger führt seit 1981 die Kasse. Andere Mitglieder der Vereinsleitung sind über 20 Jahre in der Vereinsleitung aktiv tätig. Ursula Brandl war lange Zeit im Vereinsausschuss. 12 Jahre Schriftführerin, war und ist Fahnenmutter und derzeit 2. Vorsitzende nach Agnes Haumer. 1. Vorsitzender Johann Kolb seit Januar 1973 im Amt.

Der Verein liegt vor allem die Jugendarbeit am Herzen. Dabei kann seit 1986 sehr eng mit der Schule zusammengearbeitet werden. 1986 wurde ein Schulgarten eingerichtet und der Verein übernahm hierzu die Patenschaft. Dabei wurde auch vom OGV ein Pavillon gebaut, der zum Unterricht im Freien verwendet wurde. Jährlich veranstalten wir einen Schulgartentag mit allen Kindern der Schule. In der Zeit, als Ursula Brandl noch Rektorin war, wurde der Schulgartentag an einem Sonntag gefeiert und war ein großes Fest im Schulhof. Zur Zeit wird der Schulgartentag immer am Freitag nach Christi Himmelfahrt begangen, wo es dann gleich in die Pfingstferien geht. Dabei gibt es dann auch Arbeitseinsätze für die Kinder, die dabei im Schulgarten werkeln und immer wieder was Neues erstellen. Als Belohnung gibt es dabei köstliches auf ein Bauernbrot.

Seit vielen Jahren wird dann im Herbst an der Schule ein Kürbisfest gefeiert. Dabei schnitzen die Kinder Kürbisfiguren und der OGV spendiert allen Kindern eine Kürbissuppe.

Unser Angebot

Der Verein hat zwei Heckenscheren, einen Vertikutierer und einen Häcksler mit Starkstrommotor und Hammerschlagwerk. Zum Ausleihen steht ebenfalls eine 10 Liter Rückenspritze und eine ausziehbare Baumschere zum Schneiden der Obstbäume in den äußeren Bereichen. Für das Ausleihen des Vertikutiers ist eine Gebühr von 5 Euro fällig. Beim Ausleihen aufgetretene Beschädigungen sind sofort zu melden. Wir weisen darauf hin, dass der Ausleiher für grob fahrläßig verursachte Schäden haftet.

Und drumherum

Hausen, da leben wir

 

Als sich die Eiszeit vor etwa 10 000 Jahren aus unserer Gegend zurückzog, hinterließ sie im niederbayerischen Hügelland fruchtbaren Lössboden, Kuppen, sanfte Hügelketten, große und kleine Täler, die bis heute das Landschaftsbild prägen. Die ersten Menschen durchstreiften vor etwa 6000 Jahren das Gebiet und wurden nach und nach sesshaft. Sie gingen dem Ackerbau und der Viehzucht nach. Zahlreiche Siedlungsfunde wurden überall in unserer Gemeinde entdeckt. Das Land wurde stetig kultiviert und die Menschen waren nicht mehr alleine auf die Jagd angewiesen. In der Gemeinde wurden auch zahlreiche Gegenstände aus der Steinzeit gefunden. Auch die Kelten hinterließen hier ihre Spuren.

In einer Urkunde, datiert zwischen 863 und 885, wurde Hausen erstmals erwähnt. Ein Adeliger mit Namen Adolf tausche seinen Besitz in Hausen mit dem Kloster St. Emmeram gegen einen ähnlichen Hof in Altach bei Pfatter.

Pfarrei
Hausen gehört zur Pfarrei Herrnwahlthann. Die Urpfarrei war aber in der Einöde Wahl, heute Herrnwahl beim etwas größeren Dorf Frauenwahl. Der Name stammt aus den nach den Kelten eingewanderten Bajuwaren Walchen. Später wurde daraus Waldt. In den ersten Jahrzehnten des 12. Jahrhundert gründete das Kloster St. Emmeram die Pfarrei „Waldt“. Um das Jahr 1474 führte der Pfarrer Siegesmund Werder ein genaues Salbuch. Darin sind genau die Abgaben an den Pfarrherrn in Form von Zins, Zehnt, Geld oder Naturalien vermerkt. Auch hat dieser Pfarrer die Pfarrei von Waldt nach Thann verlegt. Aus diesem „Thann“ wurde dann das heutige Herrnwahlthann. Durch die Pfarrei führte auch eine bedeutende mittelalterliche Straße, die von den Römern gebaut wurde. Diese Straße, etwas nördlich der heutigen Ochsenstraße, führte von Straubing bis zum Donauübergang bei Eining.

Neuzeit
Auch Napoleon war in und um Hausen. Nach Beginn eines schönen Frühlingstages mit blauem Himmel, begann die Schlacht am Mittwoch, 19. April 1809, zwischen Hausen und Teugn. Hier trafen die Heere der Österreicher und der Franzosen aufeinander. Es gab hierbei blutige Gefechte, weil die Soldaten schon durch die langen Anmärsche seit vier Uhr aus Stadtamhof (Franzosen) und aus Rohr (Österreicher)ermüdet waren. Die Österreicher hätten die Schlacht hier eindeutig gewinnen können, wenn die Militärführung die in Hausen lagernden Reservetruppen mit einem Schlag gegen die sehr müden Franzosen geschickt hätte. Aber so wurden immer nur kleine Truppenteile in die Kampfhandlungen abkommandiert und somit konnte kein Sieg errungen werden. Durch ein völlig unerwartet und ganz plötzlich aufziehendes Gewitter mit starkem Regen mussten am späten Nachmittag die Kampfhandlungen eingestellt werden. Einen Sieger oder Verlierer gab es an diesem blutigen Mittwoch nicht.

Die Gemeinde heute
Seit der Gebietsreform 1978, wo die bisherigen Gemeinden Großmuß, Herrnwahlthann und Hausen zu einer Gemeinde verschmelzt wurden, gibt es nur noch ein Schulgebäude. Zum 100-jährigen Bestehen der Schule wurde der Schulgarten umgebaut und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde, dem Elternbeirat und dem Obst- und Gartenbauverein (OGV) der bisherige Schulgarten in einen Pausengarten umgebaut. Der OGV hatte für den Schulgarten seit 1986 die Patenschaft übernommen. Diese wurde mit der Einweihung des neuen Gartens 2009 erneuert. Im ehemaligen Schulgebäude in Herrnwahlthann  wurde der Kindergarten integriert.

An der A93 gelegen
Schon anfangs der dreißiger Jahre wurde mit der Planung für eine Autobahnverbindung von Regensburg in südwestlicher  Richtung zur Holledau begonnen. 1936 wurde mit dem Bau der Autobahn angefangen. 1940 aber wurden die Arbeiten kriegsbedingt wieder eingestellt. Erst 1984 war die Bundesautobahn A93 im Abschnitt Pentling – Bachl die größte Autobahnbaustelle im ostbayerischen Raum. Trotz der vielen Einwände der Landwirte, die durch den Grundstücksverlust ihre Existenz gefährdet sahen, erhielt Hausen durch den nachhaltigen Einsatz der Bevölkerung und des Gemeinderates eine eigene Zu- und Abfahrt.

 

Aktuelles

Termine des Obst- und Gartenbauvereins Hausen für das Vereinsjahr 2016

26.01. Hauptversammlung (siehe Vorderseite)

15.02. Beteiligung von Vorstandsmitgliedern bei der Mitgliederversammlung

des KV

04.03. 15 bis 17 Uhr Baumschneidekurs in Theorie und Praxis in der

Streuobstwiese in Herrnwahlthann, Anmeldung bis 2.3. bei Kolb

22.03. Frühjahrsversammlung; Thema: "Rosen von historisch bis modern" mit

Hinweisen auf Pflege, Schädlinge und Standortbestimmungen

Überreichung Baumschecke für neue Hausener Erdenbürger; es liegen die neuesten Info und Fachblätter zur kostenlosen Mitnahme auf

02.04. Veredelungskurs von 9-12 Uhr im KOLG in Kapfelberg

02.04. Häckselaktion um 8 bis 9 Uhr beim Vereinsstadel

23.04. Jugendbetreuerschulung des Kreisverbandes in Kelheim

06.05. Schulgartentag von 9.30 bis 11 Uhr

12.06. Radwanderung zum Radifest des Gartenbauvereins Kapfelberg.

Abfahrt 14 Uhr

12.06. Vereinsausflug zur Landesgartenschau nach Bayreuth. Eine Anmeldeliste

wird schon bei der Hauptversammlung aufliegen. Hinweis: Das EM-

Fußballspiel der deutschen Mannschaft an diesem Tag beginnt erst

um 21 Uhr. Da sind wir schon zurück.

26.06. bundesweit „Tag der offenen Gartentür“ (Gartenbesitzer, die sich

beteiligen wollen, bitte bei der Vorstandschaft melden)

31.07. Teilnahme beim Gartenfest des Patenvereins OGV Langquaid. (evtl.

per Rad)

13.08. Binden der Kräuterbüschl (Helferinnen, Kräuter- und Blumenspenden

erforderlich)

15.08. Gartenfest. Dieses Jahr wieder ab 15 Uhr mit Kaffee und Kuchen;

dabei der Wettbewerb 2016 für die Jugend. Thema: "Der schwerste Sonnenblumenkopf"

01.09. Teilnahme am Holzsägewettbewerb beim Gillamoos mit zwei bis drei

Mannschaften

05.09. Teilnahme bei der Dirndlköniginwahl beim Gillamoos (Kandidatin gesucht!)

25.09. Familientag des Kreisverbandes im Kreisobstlehrgarten.

Wir beteiligen uns dabei mit dem Thema: "Mit allen Sinnen erleben"

25.10. Herbstversammlung mit Kürbissuppen-Essen, Überreichung einer Spende an KUNO und Vortrag von Alois Schrögmeier über "Was Opa noch wusste!" Er redet locker über altes Gartenwissen und warum es sich auch heute noch lohnt, auf die Zeichen der Natur zu achten

28.10. Kürbisfest mit Elternbeirat, Lehrkräfte mit allen Schulklassen

13.11. Teilnahme beim Volkstrauertag mit Fahnenabordnung

 

Weitere Hinweise:

Jugendarbeit! Der OGV hat durch die sehr gute Zusammenarbeit mit der Schule die Möglichkeit, Jugendarbeit zu leisten. Diese wichtige Arbeit wollen wird erweitern. Dazu brauchen wir Eltern, die gerne mit ihren und anderen Kindern Aktionen vorbereiten und durchführen. Wir von der Vereinsleitung werden diese Arbeit finanziell gut unterstützen, weil uns an der Jugendarbeit viel liegt.

Wir suchen daher Eltern und Personen, die eine Kindergruppe bilden und dann auch betreuen. Der Verein hat vom Landesverband einen sehr gut ausgearbeiteten Ordner mit Unterlagen, die von Fachleuten in Theorie und Praxis erarbeitet wurden. Die Betreuerinnen der Jugendgruppe werden nicht alleine gelassen. Wir haben im Landkreis mit Christine Linhardt eine sehr engagierte Jugendbetreuerin. Diese hält am Samstag, 23. April 2016 von 9 bis 15.30 Uhr ein Seminar zur gemeinsamen Jugendarbeit in unserem Landkreis ab. Thema: „Die Welt zu unseren Füßen“ . Die Teilnahme ist kostenlos. Unkosten werden erstattet.

Wenn sie gerne mit anderen zusammen mit Kindern arbeiten wollen, melden sie sich bei der Vereinsleitung. Wir werden sie bei ihrer Arbeit nach Möglichkeit voll unterstützen. Die Arbeit mit einer Jugendgruppe des Obst- und Gartenbauereins beschränkt sich nicht nur auf Themen rund um den Garten, sondern hat einen großen Themen- und Wirkungskreis.

Der Landesverband bietet außerdem noch einen zweitätigen Jugendleiter-Kurs am 15./16. Juli in der Umweltstation Lias-Grube in Untertstürmig, Landkreis Forchheim an. Hier wird u.a. auch das versicherungsrechtliche Rüstzeug zur Betreuung von Jugendgruppen gegeben.

Zur großen Freude der Vereinsleitung meldeten sich im Frühjahr 2016 Karin Stubenrauch und Sonja Roithmeier, die gerne die Jugendarbeit übernehmen würden. Die von ihnen geleitete Jugendgruppe trägt vorerst den Namen "OGV-Kids Hausen". Beide besuchten am 23. April ein Tagesseminar des Bezirksverbandes für Gartenbau und Landespflege Niederbayern für die Jugendarbeit. Beide leiteten auch eine Gruppe beim Schulgartentag am 6. Mai 2016 und führten am 7. Mai die erste Veranstaltung mit 17 Kindern durch. Dabei wurden Gestecke für den darauffolgenden Muttertag gebastelt. (siehe auch Bilder in der Rubrik "Jugendarbeit") Einen herzlichen Dank an die beiden Damen und auch an ihre Ehemänner, die ihre Frauen ganz toll unterstützten.

 

Wir freuen uns über neue Mitglieder. Wir sind ein Verein, der für jeden Einwohner etwas bietet.

Bei 8 Euro Jahresbeitrag ist eine Mitgliedschaft für jeden Einwohner erschwinglich. Wir haben derzeit 270 Mitglieder und wollen diesen Bestand gerne halten oder erhöhen. Machen auch Sie dabei mit! Sprechen Sie mit Verwandten, Bekannten und Nachbarn, damit diese Mitglieder beim OGV werden.

Unser Verein hat eine hohe Altersstruktur. Daher die Bitte vor allem an jüngere Einwohner und junge Familien: unterstützen Sie unseren Obst- und Gartenbauverein und werden Sie Mitglied!

 

Beim Lehr- und Beispielbetrieb für Obstbau in Deutenkofen finden jedes Jahr Ende Februar und Anfang März zwei dreitägige Kurse statt. Interessenten können sich beim Vorsitzenden anmelden. Die Kursgebühren werden vom OGV bezahlt.

 

 „Mit Guten im Verein ist besser als allein“ (Rückert, Weisheit des Brahmanen 1839)

 

Unsere Fahne und das Logo

Zum 90-jährigen Gründungsjubiläum hat der Verein bei seinem bisher größten Fest sich einen neue Fahne weihen lassen. Dies ist der große Stolz des OGV
Unser Logo ist gut gelungen
Das "Gartentürl" ist auf jeder Einladung zu den Versammlungen
Ab 2014 hat der OGV eine neue Vereinskleidung angeschafft. Unser Bild zeigt die Damen mit ihren neuem Gewand

 

 

Wir tun was

Stolz ist der Verein
Bei der Anlage der Streuobstwiese kam Bürgermeister Alfons Haumer vorbei, lobte die Arbeit des OGV und überreichte einen Scheck. Mit auf dem Bild Kreisfachberater Norbert Holzer (mit Hut) der die Anlage plante und auch tatkräftig mithalf. Mit dabei Alfons Haumer sen. und Anneliese Blaha, die mit ihren Kindern fleißig dabei war. Im Hintergrund Richard Helm und Ernst Krausenecker.
Bei jeder Frühjahrsversammlung werden Baumgutscheine zur Geburt eines Kindes an die Eltern zur Pflanzung eines Baumes vergeben.

Es gibt was zu tun

So sah der Weidentipi 2016 vor dem Schnitt aus
künstlerische Flechtarbeit verstärken den Tipi
Nach getaner Arbeit waren wir zufrieden
Jedes Frühjahr häckseln wir kostenlos für die Anlieferer das Schnittmaterial
Beim alljährlichen Gartenfest wird auch ein Wettbewerb für die Kinder ausgelobt.
Beim Jahrestag, 15. August, werden an die 100 Kräuterbüschel gebunden und vor dem Gottesdienst verkauft.
Bau der Kräuterspirale 2016: Zuerst musste der Humus entfernt werden
Dann wurde das Mauerwerk der bisherigen Kräuterspirale als Untergrund eingebracht
Um alles eben zu werden, wurde noch Schotter aufgebracht. Michael Biberger setzte noch gekonnt und fachmännisch Stein auf Stein.
Kassier Michael Biberger begutachtet nach getaner Arbeit sein gelungenes Werk

Wir und die Schule

Beim Schulgartentag arbeitet der OGV dank der guten Zusammenarbeit mit der Schulleitung und den Lehrkräften mit den Kindern. Diese sind immer mit Eifer und Freude mit dabei. Hier noch im "alten" Schulgarten
Hier war man dann schon im neu angelegten Schulgarten. Jedes Jahr wird dort umgegraben, gejätet und wieder neu angepflanzt.
Eine große Aktion war 2015 das Aufstellen eines Hochbeetes. Schreinermeister Helmut Brummer hatte das Hochbeet Zentimetergenau vorbereitet. Links im Bild schaut Rektorin Sylvia Brummer interessiert zu. Ernst Krausenecker und Alfons Dauerer helfen und überwachen die Arbeit.
Da wurde gebohrt, zusammengefügt und geschraubt was zusammengehört. Schreinermeister Alfons Dauerer half mit Fachwissen und dem notwendigen Werkzeug aus. Es ging alles gut.
Als das Hochbeet schon schwerer und höher wurde, waren die Fachleute Alfons Dauerer, Ernst Krausenecker und Michael Biberger mit ihrem Können am Werk
Das Auskleiden des Hocheetes mit Folie übernahmen dann Michael Biberger und Ernst Krausenecker.
Am nächsten Schultag wurde das Schnittmaterial von den am Vortag geschnittenen Sträuchern im Boden fest getreten, der Humus eingefüllt und einiges eingepflanzt
Zu all den Arbeiten brauchte man zwei Tage. Dann aber waren die Kinder froh, ein Hochbeet in ihrem Garten zu haben.
Zum richtigen Angießen war dann keine Zeit mehr. Der zweite Schultag mit viel Arbeit war vorbei und der Bus wartete nicht. Ernst Lankes erledigte dann die Gießarbeit.
Beim Schulgartentag 2016 füllten die Kinder ihre neue Kräuterspirale
Karin Stubenrauch und Sonja Roithmeier brachten mit ihrer Gruppe das Hochbeet und die Gartenbeete in Ordnung
Stolz zeigten sich die Kinder mit den beiden Vorsitzenden Ursula Brandl und Johann Kolb und Dietmar Pernpeintner von der Firma "Raab Karcher" aus Abensberg, die die Kräuterspirale sponserte.
Zum Schluss pflanzte Ursula Brandl noch alleine die letzten Kräuter, da die Kinder schon zum Bus mussten
Die KLJB stiftete den Maibaum für die Schule und schnitt diesen in der Größe für Hocker zurecht. Schreinermeister Alfons Dauerer schliff die Hocker auf der oberen Seite glatt, bevor die Kinder diese in das Weidentipi einrichteten

Jugendarbeit des OGV

Beim ersten Jugendtag mit den Jugendleiterinnen Karin Stubenrauch und Sonja Roithmeier gab es viel zu tun. Als Werk wurde zum Muttertag ein Geschenk für die Mütter gefertigt
Zuerst mussten Nägel eingeschlagen werden. Markus Roithmeier (vorne) und Uli Stubenrauch hatten keine Angst, dass die Kinder ihre Finger treffen könnten. Es gab keinen beschädigten Daumen.
Dann ging es an das Basteln und mit Kleber und buntem Sand die Ränder zu verzieren
Bei einem Erkundungsgang ging es in den nahen Wald um die dortigen Pflanzen, Tiere und den Boden zu erkundigen.
Danach wurde wieder fleißig weitergebastelt und mit Efeuranken um die Nägel geflochten und ein Kranz erstellt. Als Blume platzierten die Kinder noch die Blume des Jahres "BeeDance" oder auch"Bienenfreund" in der Mitte der Kirschbaumplatte. Ganz herzlichen Dank an die beiden Damen mit ihren Männern, die diesen ersten Jugendtag der OGV-Kids zu einem Erfolg werden ließen.
Dazwischen dann noch ein Picknick unter blühenden Obstbäumen.
Dann war es geschafft und alle 17 Kinder hatten das Geschenk für die Mütter eigenhändig gefertigt.
Bei der Aktion am 13. August ging es um die Verwendung der Kräuter zum Fest Maria Himmelfahrt. Es wurde aus den vielen Kräutern Duftsäckchen erstellt.
Dazu mussten auch die Kräuter zuerst gesammelt werden
Mit viel Interesse wurde auch Fladenbrote aus Dinkelmehl mit Kräuter vermischt gebacken
Nachdem die Kräutersäckchen fertig waren duftete es im Vereinsstadel wunderbar. Diese junge Dame fertigte gleich vier Säckchen. Eines für den kleinen Bruder und je eines für Papi und Mami
Zum Schluss gab es dann noch eine Brotzeit mit selbst hergestellten Kräutersaft und die selbst gebackenen Fladenbrote schmeckten ausgezeichnet. Sonja Roithmeier und Karin Stubenrauch schauen nach dem gelungenen Aktionstag zufrieden auf die hungrige Kinderschar.
Beim Jugendtag am 15. 10.2016 bastelten die Kinder mit Wolle und Papier schöne Gegenstände, die die Kinder dann ihren Eltern mit nach Hause nahmen
Nachdem das Hochbeet abgeräumt war, wurden viele Blumenzwiebel gesetzt, die dann im kommenden Frühjahr farbenprächtig erblühen werden
Interessiert hörten die Kinder zu, als ihnen die Jugendbetreuerinnen erklärten, die den der Samen und die Früchte auf natürlichen Wege verbreitet werden, um dann wieder neu zu fruchten