Gartenbauverein Kapfelberg und Umgebung





Allgemeine Angaben

Am 28.12.1952 fand auf Einladung des Wagnermeisters Matthias Gruber in der damaligen Gastwirtschaft Keil in Kapfelberg die Gründungsversammlung des „Obst- und Gartenbauvereins Kapfelberg und Umgebung“ statt. Kreisgartenbau-Inspektor Harth und Polizei-Oberkommissar Halbritter sprachen über die staatliche Verordnung zur „Schädlingsbekämpfung und Entrümpelung im Obstbau von 1937“.
Während dieser Versammlung äußerten die bisher beim GV Kelheim zusammengeschlossenen Gartenbesitzer den Wunsch, einen eigenen GV zu gründen. Zum 1. Vorstand wurde Matthias Gruber und zum Schriftführer Lehrer Ernst Mayr gewählt.
Der jährliche Beitrag wurde auf 3 DM festgelegt. Insbesondere wegen des zurĂĽckgehenden Interesses an der Mosterei fanden 1963-1966 keine Vereinsaktivitäten statt und der Verein stĂĽrzte bei 65 Mitgliedern in eine tiefe Krise. Mit der knappen Mehrheit von 11:9 wurde am 02.07.1966 die Auflösung des Vereins abge-lehnt. Am 15.09.1966 machten 18 Mitglieder im Gasthaus Keil einen nochmaligen Versuch, einen Vorstand zu wählen. Zur Freude der Anwesenden erklärte sich der Landwirt Franz Loidl  aus Lohstadt bereit, die Aufgaben des 1. Vorstands zu ĂĽberneh-men. Ab diesem Zeitpunkt ging es mit dem noch jungen GV wie-der aufwärts.
Am 03.04.1993 bei der anstehenden Neuwahl ist der  1. Vorstand Franz Loidl nach 27-jähriger Tätigkeit in den wohlverdienten Ruhstand getreten. Noch an diesem Abend wurde der „Vereinsretter von 1966“ wegen seiner groĂźen Verdienste um den Verein zum Ehrenvorstand ernannt. Ein Nachfolgeproblem gab es nicht. Neuer 1. Vorsitzender wurde einstimmig Franz Karl aus Kapfelberg. Der neue Vorstand kĂĽmmert sich seitdem nicht nur um das Vereinsgeschehen; er war auch 1995 Initiator fĂĽr die Neugestaltung des Kriegerdenkmals und 1997 fĂĽr die Anlage des Kinderspielplatzes in Kapfelberg.
1997 erwarb der Gartenbauverein – nun eingetragener Verein - von der Flurbereinigung die westlich von Kapfelberg gelegene Streuobstwiese, die die Grundlage fĂĽr den  Kreisobstlehrgarten bildete. Baubeginn des mit viel Eigenleistung errichteten Schulungsraumes war im Sept. 1999. Am 15.09.2002 konnte der Lehrgarten feierlich eingeweiht werden. In der Folgezeit wurde im Schulungsraum eine KleinkĂĽche installiert und westlich des „Stadels“ wurden Sanitäranlagen errichtet. Nahezu fertig gestellt ist nunmehr der freistehende Backofen, mit dem 2008 das frĂĽhere bäuerliche Brotbacken wieder aufleben soll.

Der Verein umfasst das Einzugsgebiet Kapfelberg – Gundelshausen/Lohstadt – Poikam – Lindach – Schultersdorf

1. Vorsitzender seit 1993: Franz Karl aus Kapfelberg – 314 Mitglieder

Unsere Aktivitäten
  • Jahreshauptversammlungen
  • Gratulation zu runden Geburtstagen, zur EheschlieĂźung und zur Goldenen Hochzeit
  • Adventsfeiern 
  • Radifeste
  • Kinder- und Jugendaktionen
  • Baumgutscheine fĂĽr Neugeborene
  • Fachvorträge und AusflĂĽge
Unser Angebot

Inhalt folgt in KĂĽrze ...

Und drumherum

Zwischen Regensburg und Kelheim liegt an der nördlichen Donauseite auf einem Bergkegel die Ortschaft Kapfelberg, in der sich schon vor mehr als 3000 Jahren Einwohner niedergelassen haben. Die Geschichte der Ortschaft ist untrennbar mit dem Abbau von Steinen seit der Römerzeit verbunden. Der „Kapfelberger Stein“ – Kalk- und Grünsandsteine – ging auf dem Wasserweg „Donau“ u.a. nach Regensburg zum Bau des „Castra Regina“, der „Steinernen Brücke“, des „Dom zu Regensburg“ und nach Wien zur Errichtung des „Stefansdo-mes“. 1927 wurde die Nutzung des Steinbruchs eingestellt.
Am 01.01.1978 wurde Kapfelberg zur Stadt Kelheim eingegliedert. Seit 01.09.2003 wird die Pfarrei Kapfelberg vom Pfarrer in Kelheimwinzer betreut.