Gartenbauverein Mitterfecking





          Wir f├Ârdern den Obst- und Gem├╝seanbau, die Ortsversch├Ânerung und die Erhaltung einer naturnahen Kulturlandschaft.
Allen, die selbst einen Garten pflegen, bietet der Verein in Fachvortr├Ągen und praktischen Kursen wertvolle Informationen zu Themen wie naturgem├Ą├čer Gartenbau, D├╝ngung und Pflanzenschutz, Geh├Âlzschnitt, und Gartengestaltung.

Termine

  • 31.03.2011, 19:30 Uhr Fr├╝hjahrsversammlung mit Vortrag von Herrn Nadler zum Thema "Balkon-/Sommerblumen"
  • Osternestsuchen f├Ąllt heuer wegen zu geringem Interesse aus
  • 30.04.2011, 18:00 Uhr Dorfplatzer├Âffnung mit Maibaumaufstellen
  • 18.06. - 20.06.2011 Beteiligung beim Gr├╝ndungsfest der Schlosssch├╝tzen Peterfecking
  • Anfang Juli ist der Vereinsausflug in den Bayerischen Wald geplant (Waldwipfelweg/Glasdorf Arnbruck)
  • Kegelfest f├Ąllt heuer leider aus
  • 29.07. - 31.07.2011 Beteiligung beim Gr├╝ndungsfest der Freiw. Feuerwehr Mitterfecking
 
 
Allgemeine Angaben

Im Juli 1929 wurde auf Anregung des Kreisgartenbauinspektors Harth der Obst- und Gartenbauverein Mitterfecking gegr├╝ndet. Vorsitzender wurde Oberlehrer Josef Aukofer, der Name des Vereins lautete "Obstbauverein Mitterfecking". Der Vereinszweck war eigenn├╝tzig, n├Ąmlich `zum Zwecke der vorteilhafteren Bewirtschaftung des heimischen Obstbaumbestandes`. Verbunden mit der Mitgliedschaft war ein verbilligter Bezug von Obstb├Ąumen, Gem├╝sesamen, D├╝nger und Pflanzenschutzmittel durch Sammelbezug m├Âglich. Aber auch die Winter- und Austriebspritzungen wurden vom Obstbauverein sehr kosteng├╝nstig durchgef├╝hrt. W├Ąhrend der Jahre 1935 bis 1945 ruhten s├Ąmtliche Vereinsaktivit├Ąten. Erst in der Nachkriegszeit kam es wieder zu Aktivit├Ąten, der Verein gab sich nun die Bezeichnung `Obst- und Gartenbauverein Mitterfecking mit Ober- und Peterfecking sowie Seilbach`. Im Okt. 1954 beging der Verein sein 25-j├Ąhriges Jubil├Ąum mit einer feierlichen Festversammlung. Mit der zunehmenden Baut├Ątigkeit ab den 60-er Jahren ver├Ąnderten sich die G├Ąrten. Es wurden zunehmend fremdl├Ąndische Geh├Âlze wie Blaufichten, Wacholder und Zierkiefern gepflanzt.
Ein herausragendes Ereignis war f├╝r den Gartenbauverein die Feier zum 40-j├Ąhrigen Vereinsbestehen am 6. Jan. 1970. Mit der Amts├╝bernahme von Ludwig Zellner im Jahr 1972 erfuhr der Gartenbauverein eine neue Bl├╝te. Zahlreiche Aktivit├Ąten wie gemeinsame Wanderungen, Radtouren durch die heimischen Fluren sowie Omnibusausfl├╝ge st├Ąrkten das Vereinsleben. In einem w├╝rdigen Rahmen feierte der Gartenbauverein im Juli 1979 sein 50-j├Ąhriges Gr├╝ndungsfest mit einem Feldgottesdienst und anschlie├čender weltlicher Feier im pr├Ąchtig geschm├╝ckten Hof beim Gasthaus Zeller.
Am 1. Kreisgartenfest im August 1983 in Hausen nahm der Gartenbauverein mit einer gro├čen, Abordnung teil. Im Jahre 1986 feierte die FFW Mitterfecking ihr 100-j├Ąhriges Gr├╝ndungsfest. F├╝r den Festzug wurde ein blumengeschm├╝ckter Wagen mit der ma├čstabgerecht nachgebauten Kirche von Peterfecking erstellt. Auch am 2. Kreisgartenfest am Sonntag den 2. Aug. 1987 in Langquaid beteiligte sich der Verein mit einem pr├Ąchtigen, blumengeschm├╝ckten Wagen am Blumenfestzug. Neben einem Rasenvertikutierer wurde eine Heckenschere zum Verleih an die Mitglieder angekauft. Eine S├Ąuberungsaktion in den nahegelegenen Wiesen und W├Ąlder, aber auch die Pflanzung von f├╝nf Linden in Peterfecking durch die Vorstandschaft f├Ârderte das Ansehen des Vereins. Das 60-j├Ąhrige Vereinsbestehen wurde 1989 im Hof des Gasthauses Zeller in Mitterfecking gefeiert. Ein weiterer H├Âhepunkt in der Vereinsgeschichte war das 75-j├Ąhrige Gr├╝ndungsfest am 30. Juli 2004. Dieses wurde mit dem B├╝rgerfest zusammengelegt und in einem gro├čen Festzelt gefeiert. F├╝r die musikalische Unterhaltung sorgten die `H├Âllentaler` - Musikanten aus Abensberg, f├╝r eine gute Stimmung sorgte der Gstanzl-S├Ąnger `Erd├Ąpfekraut`.

1. Vorsitzende seit 2003: Rita Ipfelkofer.

214 Mitglieder

Unsere Aktivit├Ąten

Der Gartenbauverein hat seit 1990 eine vereinseigene Kegelbahn, seit dieser Zeit wird jedes Jahr im Juli ein Kegelfest f├╝r die ortsans├Ąssigen Vereine durchgef├╝hrt. Beim j├Ąhrlich stattfindenden B├╝rgerfest ├╝bernimmt der Gartenbauverein die Erstellung des Altarschmuckes im Festzelt. Hier wird auch die Kegelbahn im Rahmen eines Preiskegelns rege von allen Besuchern genutzt. Die Vereinsausfl├╝ge f├╝hren zu Gartenschauen und touristischen Zielen. Tradition hat auch das Osternestsuchen f├╝r die Kinder.

Unser Angebot

Der Gartenbauverein ist bem├╝ht, seinen Mitgliedern ein abwechslungsreiches Jahresprogramm zu bieten und das Dorfleben durch gesellige Aktivit├Ąten zu st├Ąrken. Neben den Busausfl├╝gen werden Familienwanderungen durch Wald und Flur durchgef├╝hrt. Guten Zuspruch finden auch kreative Bastelveranstaltungen.

 

Und drumherum

Nachfolgend erhalten Sie Informationen ├╝ber das Sippenauer Moor

Das Sippenauer Moor

Das Sippenauer Moor bietet zahlreichen seltenen, zum Teil nur hier vorkommenden Arten einen Lebensraum. Neben verschiedenen Pflanzenarten wurde hier 2002 auch eine bis dato unbekannte Familie der Archaeen, die kalte Archaeen entdeckt, die mit den Thiotrix-Schwefelbakterien aus den Karstquellen in Symbiose leben.[2][4] Heimisch sind u.a.:

 

 

 

Das Sippenauer Moor stellt einen f├╝r den Kammfarn typischen Lebensraum dar

 

 

 

 

 

Insekten

Pflanzen

Achaeen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Sippenauer Moor

Das Sippenauer Moor liegt in einer s├╝dlich der Donau gelegenen Exklave des Naturraumes Frankenjura in einem Talgrund, der urspr├╝nglich von der Donau angelegt wurde, jetzt aber durch den Feckinger Bach in Richtung zur Donau durchflossen wird. Der s├╝dliche Steilhang des Tales, zugleich auch S├╝dgrenze des Moores, wird durch Ablagerungen des Wei├čen Juras (Malm) gebildet. Offenbar entlang einer St├Ârungslinie innerhalb des Malmkalkes treten zahlreiche Karstwasserquellen auf, die gr├Â├čtenteils schwefelhaltig sind. Nicht unmittelbar sichtbare Karstwasseraufst├Â├če versorgen dar├╝ber hinaus den Moork├Ârper mit dem f├╝r seine Existenz notwendigen Wasser. Das unebene Oberfl├Ąchenrelief des Moores ist durch L├Â├čeinwehungen bedingt. Das unter Spannung stehende Karstwasser vern├Ąsst das Moor und verursacht den Aufwuchs von Niedermoortorf. Im Bereich der Altfl├Ąche fehlen L├Â├čeinwehungen. Der Mooruntergrund besteht hier aus eher wasserdurchl├Ąssigen, kieshaltigen Schichten (V├ľLKEL 1999), ├╝ber denen aber ebenfalls Niedermoortorf infolge einstr├Âmenden Karstwassers gebildet worden ist. Aufgrund dieses Unterschiedes ist die Altfl├Ąche gegen├╝ber hydrologischen Eingriffen empfindlicher als die weiter ├Âstlich liegenden, von L├Â├č ├╝berdeckten Teile. Das Sippenauer Moor ist ein Durchstr├Âmungsmoor, das einzige in Bayern, das von schwefelhaltigem Wasser gepr├Ągt ist. Woher der Schwefel stammt, ist unter Geologen und Hydrologen umstritten. Wegen des langen Weges vom S├╝den her, den das Karstwasser genommen hat, bevor es im Sippenauer Moor austritt, ist an eine Herkunft des Schwefels aus Braunkohle f├╝hrenden Schichten des Terti├Ąrs im etwas entfernteren Alpenvorland zu denken. Allerdings wird auch an eine Herkunft aus Pyrit-Knollen im anstehenden Malmkalk gedacht. Das Alter wurde f├╝r Schwefelw├Ąsser des benachbarten Schwefelbades in Bad G├Âgging auf 8.000 bis 20.000 Jahre gesch├Ątzt; das Abpumpen entsprechender W├Ąsser (z. B. f├╝r den Heilbetrieb oder f├╝r bergbauliche Ma├čnahmen) greift somit sehr alte Reservoirs an.